WIEN. Der Media Award wird am 8. September 2026 zum 22. Mal verliehen. Die Initiative wird von Azerion, EPAMEDIA, Gewista, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, ORF-Enterprise, RMS Austria und VGN Medien Holdinggetragen. Laut Aussendung rücke die Leistungsschau exzellenter Media-Arbeit die nationale Kompetenz der Mediaagenturen sowie die Innovationskraft heimischer Medien und ihrer Vermarkter in den Vordergrund. Angesichts von 2,74 Milliarden Euro österreichischer Werbegelder, die zu globalen Plattformen abfließen, sei der Media Award eine Initiative zur Stärkung des Medienstandorts und zur Sichtbarmachung von Erfolgen in der österreichischen Medienlandschaft. Mit der im Vorjahr eingeführten Sonderkategorie „100% Österreich“ werde Kampagnen zusätzliche Präsenz geboten, die ausschließlich in Österreich gestaltet und in nationalen Medien geschaltet wurden.
Neuer Vorstand
In der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung des gleichnamigen Vereins sei der neue Vorstand bestätigt worden. Die Agenden würden jährlich in einem rollierenden System verteilt. Neuer Präsident ist Oliver Krainz von der Kronen Zeitung. Er folgt auf Oliver Böhm von ORF-Enterprise.
Als Vizepräsident fungiert Mario Frühauf von RMS Austria. Andrea Groh von Gewista übernimmt die Funktion der Kassierin, unterstützt von Marcus Zinn von Azerion als Stellvertreter. Andreas Janzek von der Kleinen Zeitung ist Schriftführer. Weitere Vorstandsmitglieder sind Neslihan Bilgin von VGN Medien Holding, Oliver Böhm von ORF-Enterprise und Petra Lang von EPAMEDIA.
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Oliver Krainz, Präsident des Media Award und Vertreter der Kronen Zeitung, sagt: „Der Media Award ist ein bedeutungsvoller Impulsgeber, der jedes Jahr eindrucksvoll zeigt, was im Zusammenspiel aus nationaler Mediakompetenz der Agenturen und der Innovationskraft österreichischer Medien und ihrer Vermarkter möglich ist. Die Präsentation exzellenter Media-Leistungen über alle Gattungen hinweg ist richtungsweisend. Die zunehmende Dominanz der globalen Plattformen entwickelt sich zur Bedrohung für den unabhängigen Medienstandort und das demokratische System. Der Media Award präsentiert zum 22. Mal Paradebeispiele und fördert Bewusstsein für die Qualität heimischer Medien und ihrer Vermarkter“
Der Vorstand werde heuer die vier Kategorien „Exzellente Media-Strategie“, „Exzellente Media-Innovation“, „Exzellenter Dateneinsatz“ und „Exzellente Nachhaltigkeit in Media“ nachschärfen und aktualisieren, um sie für Einreicher attraktiver zu gestalten. Unverändert bleibe die Prämierung des Gesamtsiegs mit dem Titel „Agency of the Year“. Seit der Einführung ging die Auszeichnung dreimal an Mediaplus Austria (2025, 2023, 2022) sowie je einmal an Wavemaker (2024) und Mindshare (2021).
Preisträger und Shortlist-Platzierte erhielten zudem Punkte im globalen RECMA Ranking, das die besten Mediaagenturen weltweit führe. Details zu Einreichungen und weiteren Neuerungen sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. (red)
