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Nominierungsregen für Terra Mater Factual Studios © JH_Wild
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Redaktion 12.08.2020

Nominierungsregen für Terra Mater Factual Studios

JACKSON HOLE/WIEN. Zwei Emmy-Nominierungen, elf Nominierungen beim weltweit bedeutendsten Naturfilmfestival Jackson Wild, und vier von neun möglichen Nominierungen für eine Terra Mater-Produktion beim Wildscreen-Festival im englischen Bristol, das als Hollywood des Naturfilms gilt – über diese herausragenden Erfolgsmeldungen dürfen sich die Wiener Terra Mater Factual Studios freuen.

„Das Jahr 2020 wird für uns nicht nur wegen Corona unvergesslich bleiben, sondern vor allem wegen dieses ungeahnten Nominierungsregens bei den bedeutendsten Filmpreisen der Welt“, freut sich TMFS-Chef Walter Köhler: „Am Vorabend des zehnjährigen Bestehens, das die Terra Mater Factual Studios 2021 begehen, bestätigen uns die größten Institutionen der internationalen Filmbranche, dass wir derzeit die weltweit erfolgreichste Produktionsgesellschaft in Sachen Naturfilm sind. Diese Leistung ist nur im Team möglich, und daher möchte ich meiner Stammmannschaft, unseren vielen nationalen wie internationalen Partnern, aber vor allem auch unseren vielen Mitarbeitern auf der ganzen Welt aus tiefstem Herzen danken. Das ist unser aller Verdienst!“

Erstmals wurde eine Produktion der Terra Mater Factual Studios beim wichtigsten Fernsehpreis der Welt nominiert, den Primetime Emmys: „Sea of Shadows“, der große Dokumentarfilm über den Kampf um das Überleben des kleinsten Wals der Welt im Golf von Kalifornien, geht in der Kategorie „Outstanding Cinematography for a Nonfiction Program“ ins Rennen um die begehrte goldene Statuette. Die Verleihung findet am 20. September in Los Angeles statt. Bei den News and Documentary Emmys wurde die Terra Mater-Produktion „Okawango – Fluss der Träume“ ebenfalls für die beste Kamera in einer Dokumentation nominiert. Die Verleihung findet am 22. September in New York statt, beide Zeremonien werden wegen der Corona-Krise virtuell stattfinden und live per TV und Streaming übertragen.

Beim Jackson Wild-Festival, das traditionell die Naturfilm-„Oscars“ vergibt, wurden gleich elf Nominierungen für Produktionen der Terra Mater Factual Studios ausgesprochen: der Zweiteiler „Pumas - Legenden der Anden“ wurde in der Königskategorie „Limited Series“ nominiert, zudem wurde diese Anerkennung für die erste Folge in der Kategorie „Schnitt“ und für die zweite Folge in „Animal Behavior" verliehen. „Corona – Das Virus und das Pangolin” wurde in der Kategorie „Conservation” in den Wettbewerb aufgenommen und für das beste Drehbuch nominiert. „Okawango – Fluss der Träume” in Spielfilmlänge wurde von der Vorjury für das beste Tondesign nominiert, der vierte Teil der Okawango-Serie in der Kategorie „Ecosystem“.

Die weiteren TMFS-Produktionen in der Endrunde des bedeutendsten Naturfilmevents der Welt sind „Lappland – Im Land der Rentiere“ in „Ecosystem“ und „Das Lied der Gibbons” für die Originalfilmmusik. In der Kategorie „Special Recognition“ wurde „Dehesa - Spaniens Serengeti“ nominiert, das erst vergangene Woche bei ServusTV zu sehen war. Last but not least: „Sea of Shadows” - letztes Jahr als bester Kinofilm von Jackson Wild ausgezeichnet - ist nun auch für die beste „Impact Campaign“ im Finale des Festivals Ende September nominiert.

„Es ist nicht nur die reine Anzahl der Nominierungen, über die ich mich sehr freue“, meint Sabine Holzer, Leiterin der Abteilung Specialist Factual der Terra Mater Factual Studios. „Die nominierten Filme spiegeln auch das Spektrum und die Vielfalt unserer Produktionen wider. Gerade in dieser so schwierigen Zeit ist diese Anerkennung durch die internationale Doku-Branche umso motivierender. Wir werden gemeinsam mit unseren Partnern in aller Welt auch in Zukunft alles daransetzen, herausragende Naturfilme in höchster Qualität zu produzieren. Es gibt noch so viele spannende, dramatische, berührende Geschichten zu erzählen…“

„Die elf Jackson Wild“-Nominierungen nehmen wir mit einem lachenden und weinenden Auge zur Kenntnis“, sagt Walter Köhler: „Eigentlich sollte Jackson Wild heuer Ende September nicht im Grand Teton National Park in den USA stattfinden, diesmal hätte sich die Naturfilm-Elite im Nationalpark Neusiedler See getroffen. Leider mussten die amerikanischen Veranstalter entscheiden, den Event wegen Corona virtuell stattfinden zu lassen. Unser Erfolg tröstet darüber hinweg, dass diese großartige Veranstaltung erst 2022 in Österreich stattfinden wird. Das virtuelle Jackson Wild Festival 2020 geht in der letzten Septemberwoche über die Bühne."

In Bristol beim Wildscreen-Festival wurde die Terra Mater-Produktion „Sea of Shadows“ in vier von neun möglichen Kategorien nominiert und ist somit die bei weitem erfolgreichste Produktion dieses Festivals. Der Kinofilm wurde für den besten Schnitt, die beste Filmmusik und die beste Tongestaltung, und außerdem Walter Köhler und Wolfgang Knöpfler als beste Produzenten und Richard Ladkani als bester Regisseur nominiert. „Im Hollywood des Naturfilms die meisten Nominierungen zu bekommen, ist schon etwas Besonderes. Im Hinterhof der BBC ist die Konkurrenz ja besonders hart, alle übrigen Produktionen sind rein englischer Provenienz. Da zählen diese Nominierungen umso mehr“, so Walter Köhler. (OTS)

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