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ORF - Pröll nach Wrabetz-Wahl für Gremienreform APA HERBERT P OCZERET

Erwin Pröll, NÖ Landeshauptmann, übt Kritik an Stiftungsräten des ORF.

APA HERBERT P OCZERET

Erwin Pröll, NÖ Landeshauptmann, übt Kritik an Stiftungsräten des ORF.

Redaktion 05.09.2016

ORF - Pröll nach Wrabetz-Wahl für Gremienreform

Der NÖ Landeshauptmann kritisiert die Stiftungsräte und will "tatsächlich Unabhängige".

WIEN. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) kritisiert nach der geschlagenen ORF-Wahl den Stiftungsrat und wünscht sich Änderungen in dessen Besetzung. "Ich bin über das Verhalten der sogenannten unabhängigen Stiftungsräte schon verwundert", sagt er laut Vorabmeldung im Sonntags-"Kurier"; er würde dort in Zukunft lieber "tatsächlich Unabhängige" sehen.

Es brauche Leute im obersten Aufsichtsgremium, "die die Zukunft des ORF im Blick haben und nicht einzelne Interessen". Auf die Frage, ob das ORF-Gesetz geändert werden müsse, antwortete der mächtige ÖVP-Politiker: "Das ist gleich die nächste Perspektive."

Der Kaufmännische Direktor Richard Grasl, der gegen den Amtsinhaber Alexander Wrabetz antrat und verlor, habe ein "sehr ehrenwertes Ergebnis herausgebracht", so Pröll weiter. "Und er hat auf breitester Ebene für seine Leistung Anerkennung gefunden." Dass er Grasl, der aus dem ORF Niederösterreich kommt, wo er Chefredakteur war, quasi aufgestellt habe, weist Pröll zurück: "Ich hatte keinen Kandidaten." (APA)

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