SALZBURG. Dass die Kommunikationsbranche im Umbruch steht, ist ein seit Jahr(zehnt)en gern gebrauchter Stehsatz. Aktuell gibt es aber einige Entwicklungen, die der Erkenntnis neue Berechtigung verleihen. Ein Beispiel ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI), der für P8-Geschäftsführer Georg Hofherr inzwischen unumstritten ist. „KI ist längst kein Zusatztool mehr, sondern ein fixer Bestandteil professioneller Kommunikationsarbeit. Wer sie heute aus den Prozessen wieder entfernen wollte, würde die Branche operativ massiv zurückwerfen.“
Ergebnisse zählen
Durch die technologische Beschleunigung verschiebt sich der Fokus weg von der investierten Zeit hin zum tatsächlichen Ergebnis. „Der Markt fragt nicht, wie viele Stunden intern in einen Text, ein Konzept oder eine Aussendung geflossen sind“, betont Hofherr. In einer Welt, in der Output immer leichter produzierbar wird, zählt nur noch, was bei Zielgruppen und Stakeholdern wirklich ankommt.
Ein klares Urteil fällt der P8-Chef über das klassische Handwerkszeug: „Die klassische Presseaussendung ist ein Produkt von gestern.“ Zwar werde es sie weiterhin geben, doch standardisierte Informationen allein reichen nicht mehr aus. Redaktionen suchen heute nach Geschichten mit Substanz und echten Perspektiven. „Wer nur Meldungen verschickt, wird immer häufiger übersehen. Wer Zugänge schafft, Gesprächswert bietet und eine Geschichte aus erster Hand erzählen kann, hat deutlich bessere Chancen auf Relevanz “, so Hofherr.
Selektion und Regionalität
Statt breiter Streuung setzt P8 Marketing auf Tiefe und Exklusivität. Ein gut platzierter Aufschlag in einem relevanten Medium bewirke reputativ oft mehr als zehn austauschbare Kurzmeldungen, so Hofherr. Zusätzlich gewinnt die regionale Ebene an strategischer Bedeutung. „Regionale Kommunikation übersetzt Themen in eine Ebene, die für Menschen nachvollziehbar, konkret und lebensnah ist“, erklärt der Kommunikationsexperte. Wer Geschichten regional intelligent herunterbrechen kann, gewinne an medialer Anschlussfähigkeit.
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