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Privileg der Früherkennung © PantherMedia/Kheng Ho Toh
© PantherMedia/Kheng Ho Toh

Redaktion 07.02.2020

Privileg der Früherkennung

Medienbeobachtung und Medienresonanzanalyse entwickeln sich durch Online, Social Media und Podcasts immer mehr zur Multi-Channel-Plattform.

••• Von Georg Sander

WIEN. Durch Big Data verstärkt sich das Verlangen nach professioneller Hilfe, um den Überblick zu behalten. Längst geht es nicht mehr nur um den klassischen Medienspiegel, sondern um Auswertungen, Analysen und den großen Vorteil der Früherkennung von Themen. Seit 29 Jahren ist Meta Communication International maßgeblicher Innovationstreiber der Medienbeobachtungsbranche. Auch wenn Diskretion eines der wichtigsten Credos des Unternehmens ist, hat man drei Kunden gebeten, vor den Vorhang zu treten, um zu veranschaulichen, welchen Stellenwert die Arbeit der Medienbeobachtung für PR-Manager hat.

Alles, was relevant ist

„Grundsätzlich geht es für uns darum, die relevanten Informationen aus der Berichterstattung zu erhalten. Das klingt relativ einfach, ist es aber nicht, weil die Relevanz eine enorm große Rolle spielt”, erklärt Paul Pött­schacher, Pressesprecher der Rewe International AG, die mit rund 2.500 Märkten ihrer Handelsfirmen Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg Marktführer im österreichischen Lebensmittelhandel ist. „Was sind die wirklich wichtigen Berichte für unser Unternehmen? Da eine Priorisierung vorzunehmen, ist schwierig, weil wir als großes Unternehmen mit vielen verschiedenen Facetten im Blickpunkt der Öffentlichkeit sind. Insofern ist die Medienbeobachtung eine wichtige Unterstützung in der täglichen PR-Arbeit. Da haben wir mit Meta einen Partner, der sein Handwerk versteht.”

Die Rewe Group in Österreich bezieht Medienbeobachtung und Medienresonanzanalyse bei Meta seit 2014. Die Medienanalyse gibt laut Pöttschacher eine sehr gute Indikation, weil man gerade in der schnelllebigen PR-Arbeit manchmal die Retrospektive vernachlässige. „Dank der Analyse kann man sich mit zeitlichem Abstand und Ruhe nochmal ansehen, was gut gelaufen ist und was weniger. Man bekommt mit der Medienanalyse einen guten Überblick zu Präsenz und Tonalität sowie eine Einordnung im Vergleich zu anderen Unternehmen.”

Input/Output

Die Medizinische Universität vertraut seit rund sieben Jahren auf die Dienste von Meta Communication International. „Ich erwarte mir, dass die Medienbeobachtung einerseits breit genug ist, um möglichst alles abzubilden, andererseits benötigen wir eine punktgenaue Beobachtung jener Beiträge, die für uns tatsächlich relevant sind. Es darf nicht zu viel und nicht zu wenig sein und da sind wir mit Meta sehr gut aufgestellt und arbeiten seit vielen Jahren perfekt zusammen”, erklärt Johannes Angerer. Er ist Leiter der Kommunikationsabteilung der Medizinischen Universität Wien und damit auch Pressesprecher der größten medizinischen Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum.

Die Medienresonanzanlayse wird von der Universität auch als eine Art Input/Output-Analyse interpretiert. Diese sei wichtig, „weil sie unsere Arbeit messbar macht und uns dabei unterstützt, Strategie und Maßnahmen zu adaptieren und anzupassen.” Angerer hält es für völlig undenkbar, dass eine Organisation in dieser Größe auf eine professionelle Medienbeobachtung und Resonanzanalyse heute noch verzichten kann. Dazu kommt noch ein weiterer Punkt: „Was ich bei unserem Dienstleister Meta besonders schätze, ist, dass hier tatsächlich noch mit kompetenten Redakteuren und nicht nur mit Suchmaschinen gearbeitet wird. Für mich ist es wichtig, alles aus einer Hand zu bekommen und über redaktionelle Kurzzusammenfassungen in thematischer Struktur zu verfügen.”

Guter Überblick

Christian Hromatka ist Pressesprecher der Erste Bank Oesterreich, einer der größten Bankengruppen im Land. Die Erste ist bereits seit 1996 Kunde bei Meta Communication International. Der Stellenwert des Medienspiegels ist für ihn sehr hoch: „Ich lese den Pressespiegel noch vor dem Frühstück. Denn vor allem die redaktionellen Kurzzusammenfassungen geben mir in weniger als fünf Minuten einen guten Überblick. Man hat auch jede Menge Statistiken und Analysen, kann sich gleich in Echtzeit anschauen, wie es um die Onlineverbreitung steht. Gehen da schon irgendwelche Diskussionen los? Man bekommt gleich in der Früh ein gutes Gefühl für ein mögliches Agendasetting an dem Tag.”

Die Medienbeobachtung stellt für ihn eine Entlastung der täglichen Arbeit dar: „Die Fülle, die ein Medienbeobachter abdecken kann, das kann man als Einzelperson nicht mehr schaffen.” Es brauche das entsprechende Setup und ein Team mit Profis – das erleichtere der Bank den Arbeitsalltag sehr: „Mitunter, weil wir wissen, dass, wenn etwas aufkommt oder wir etwas brauchen, ist nahezu 24/7 jemand erreichbar und kümmert sich darum. Auch wenn wir besondere Wünsche oder Weiterentwicklungsvorschläge am Portal haben.”

Kommunikationstrends

Der Pressesprecher wagt zudem noch einen Ausblick in die Zukunft und nennt zwei Punkte: Künstliche Intelligenz und Virtual Reality. „Da werden wir sicher noch Dinge sehen, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann”, meint Hromatka. „Klar ist jedenfalls, es wird alles noch schneller, einfacher und besser verfügbar sein. Diese Dynamik, die sich da gerade entwickelt, wird bald ein nächstes Level erreichen.” Diese Veränderungen sind für Medienbeobachter die Herausforderung des kommenden Jahrzehnts, um auch weiterhin das Privileg der Früh­erkennung bieten zu können.

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