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#RealLifeHeroes © IAA

Im Rahmen der Kampagne #RealLifeHeroes werden die persönlichen Geschichten einiger Helfer erzählt.

© IAA

Im Rahmen der Kampagne #RealLifeHeroes werden die persönlichen Geschichten einiger Helfer erzählt.

Redaktion 24.08.2020

#RealLifeHeroes

In Kooperation mit der IAA lancieren die Vereinten Nationen eine Kampagne, die humanitären Helfern Anerkennung zollt.

WIEN. Anlässlich des „World Humanitarian Day“ ehrten die UN vergangene Woche all jene Alltagshelden, die in ungewöhnlichen Zeiten außerordentliche Anstrengungen unternehmen, um Frauen, Männern und Kindern zu helfen, deren Leben von humanitären Krisen und der Covid-19-Pandemie heimgesucht wird. Die International Advertising Association (IAA) erweist diesen Helden – die oft ihr eigenes Leben riskieren, um das anderer zu retten – mit der „#RealLifeHeroes“-Kampagne nun weltweit Respekt und Anerkennung.

Gefahr und Bedrohung Humanitäre Helden versorgen andere mit Nahrung und Unterkunft, sie sichern die Gesundheitsversorgung, geben Schutz und Hoffnung inmitten von Konflikten, Vertreibungen, Katastrophen und Krankheiten. Sie kämpfen mit unzureichenden Ressourcen und werden selbst oft Ziel von verabscheuungswürdigen Angriffen. Laut der Aid Worker Security Database von Humanitarian Outcomes muss aktuell ein trauriger Rekord verzeichnet werden: Im Laufe des letzten Jahres wurden 483 humanitäre Helfer angegriffen, 125 getötet, 234 verwundet und 124 entführt. Dies entspricht einem Anstieg der Opferzahl um 18% gegenüber 2018. Der elfte World Humanitarian Day, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgelegt wurde, fällt auf den Tag des Angriffs auf das UNGelände in Bagdad am 19. August 2003, bei dem 22 Menschen ums Leben kamen, darunter der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für den Irak, Sergio Vieira de Mello. Seitdem wurden fast 5.000 Humanisten getötet, verwundet oder entführt, zwischen 2010 und 2019 nahmen die Angriffe im Vergleich zu 2000-2009 um 117% zu.

Kampagne soll Helden ehren Um den humanitären Helden Tribut zu zollen, präsentiert das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) in Zusammenarbeit mit der IAA die persönlichen Geschichten einiger der #RealLifeHeroes, die sich den vielfältigen Herausforderungen stellen, insbesondere in Zeiten der globalen Covid19-Pandemie. „Wir danken allen Helfern auf der ganzen Welt, die wichtige und mutige Arbeit an der Front leisten. Sie retten jeden Tag Leben, meistern neue Herausforderungen und Krisen, ihre Beharrlichkeit ist eine Inspiration für uns alle“, sagt Mark Lowcock, Under-Secretary-General für humanitäre Angelegenheiten und Koordinator für Nothilfe. „Ihr Schutz ist von größter Bedeutung, um sicherzustellen, dass wir die bedürftigsten Menschen versorgen können. Der beste Weg, diesen Helden Tribut zu zollen, besteht darin, ihre Arbeit zu finanzieren und ihre Sicherheit zu gewährleisten.“

„Kein höheres Opfer“ Srinivasan Swamy, Vorsitzender und Weltpräsident der International Advertising Association (IAA), ergänzt: „Es gibt kein höheres Opfer, als jenes, das die Beschäftigten im Gesundheitswesen bringen. Sie kennen das extreme Risiko, das sie eingehen, um der Menschheit im Angesicht von Krisen, wie der derzeitigen, zu helfen. Die IAA steht ihnen bei und möchte ihnen mit der #RealLifeHeroes-Kampagne Respekt erweisen und sie weiterhin ermutigen. “ (red)

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