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Salzburger Festspiele sind „nicht in Gefahr" APA / Salzb. Festspiele / Neumayr Leo

Salzburgs Festspielintendant Markus Hinterhäuser

APA / Salzb. Festspiele / Neumayr Leo

Salzburgs Festspielintendant Markus Hinterhäuser

Redaktion 15.06.2020

Salzburger Festspiele sind „nicht in Gefahr"

Aber Situation sei nicht ungefährlich - Freude über Vertragsverlängerung von Präsidentin Rabl-Stadler: "Ihr Standing Garantie, dass dieser Dampfer Kurs hält".

WIEN / SALZBURG. „Wir sind nicht in Gefahr, aber die Situation ist nicht ungefährlich", machte Salzburgs Festspielintendant Markus Hinterhäuser im Ö1-Mittagsjournal für sein Festival deutlich. "Nach der Coronakrise - wann immer sie vorbei sein wird - wird sich vieles im System ändern", so der Festspielmacher. Das betreffe auch die Frage, was Festspiele bedeuten und wozu man finanziell in der Lage sei.

Irgendwann müsse die Gesellschaft die Schulden, die nun zur Bewältigung gemacht würden, auch wieder zurückzahlen. "Da wird kein gesellschaftlicher Bereich verschont bleiben", stellte Hinterhäuser klar: "Auch das ist verständlich." Schließlich werde die Kunst und Kultur in Österreich oder Deutschland sehr unterstützt.

Angesichts dieser Lage freue er sich aber sehr über die Ankündigung von Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, ihre eigentlich heuer auslaufende Amtszeit nochmals um ein Jahr zu verlängern. "Es ist eine ganz große Freude und eine ganz große Erleichterung, sie an meiner Seite zu wissen", machte der Intendant deutlich: "Im Standing von Helga Rabl-Stadler sehe ich eine Garantie, dass dieser riesige Dampfer Kurs hält in den nächsten Monaten." (APA)

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