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Schramböck/Mahrer: Förderprogramm „KMU Digital“ wird ausgebaut © APA/Hans Punz

Bundesministerin Margarete Schramböck.

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Bundesministerin Margarete Schramböck.

Redaktion 25.02.2020

Schramböck/Mahrer: Förderprogramm „KMU Digital“ wird ausgebaut

Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer präsentieren erfolgreiche Zwischenbilanz und Neuauflage von KMU Digital; 20 Mio. Euro für Digitalisierung der österreichischen KMU.

WIEN. Das erfolgreiche Programm „KMU Digital“ wird weiter ausgebaut. Das haben Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer heute bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Die Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist sehr gut von den heimischen Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)angenommen worden. „Mehr als 2.500 Beratungs- und Umsetzungsinitiativen konnten seit Oktober 2019 dank KMU Digital unterstützt werden. In Österreich sind 99,6 Prozent (337.800) der Unternehmen KMU und somit das Rückgrat unserer Wirtschaft. Fast die Hälfte dieser Betriebe (41,7 Prozent) haben allerdings einen geringen Digitalisierungsgrad. Damit der Wirtschaftsstandort Österreich von der Digitalisierung profitiert, müssen wir Unternehmen aller Größen auf diesem Weg mitnehmen“, so Schramböck. „Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet zügig voran und vor allem für kleine und mittlere Unternehmen bringt sie enorme Innovationschancen. Gleichzeitig benötigen KMU maßgeschneiderte Unterstützung, um die Möglichkeiten, die sich durch digitale Nutzung und Anwendung ergeben, am Markt unmittelbar implementieren zu können. KMU Digital ist eine Erfolgskombination, die betriebsnah Beratung und Umsetzung fördert und die Verlängerung damit ein wichtiges Signal, um kleine und mittlere Unternehmen auf diesem Weg zu begleiten“, sagt Mahrer.

Im Regierungsprogramm wurde vereinbart, das Erfolgsprogramm „KMU Digital“ weiterzuführen und auszubauen, damit KMU die Chancen der Digitalisierung erkennen und digitale Innovationen erfolgreich umsetzen können. Um das zu erreichen, investieren das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und die Wirtschaftskammer Österreich in den kommenden vier Jahren 20 Mio. € in eine Verlängerung und Neuauflage des gemeinsamen Erfolgsprogramms KMU Digital. Diese Finanzierung wird vom Wirtschaftsministerium beziehungsweise der staatlichen Förderbank Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (AWS) sowie der WKÖ getragen.

Digitale Tools im eigenen Betrieb erfolgreich einsetzen
Neuer Schwerpunkt des Programms ist das „Modul Gruppencoaching“, bei welchem die KMU in ihren Regionen zu aktuellen Schwerpunktthemen trainiert werden. Weitergeführt werden die Teile Beratungsförderung und Umsetzungsförderung; Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen werden dabei gezielt und ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend mit digitalen Tools vertraut gemacht. Die Betriebe können Status- und Potenzialanalysen sowie als Vertiefung Strategieberatungen in Anspruch nehmen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Tools wie z.B. Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online-Marketing sowie IT-Security wird der Schwerpunkt Ressourcenoptimierung angeboten. Besonderes im Bereich Cybersicherheit wird mit der Erweiterung des Tools IT-Sicherheit durch die Erweiterung um den neuen Schwerpunkt Cyber-Security dem Bedürfnis nach Sicherheit Rechnung getragen.

„Digitale Tools helfen dabei, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und digitale Innovationen erfolgreich umzusetzen. KMU Digital setzt hier an und unterstützt KMU dabei, innovative digitale Systeme zu implementieren“, so Ministerin Schramböck. (red)

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