Serendipidät  als Leitmotiv
© SabineSattlegger
Für die Marke Pure setzte Himmelhoch eine „Walking-Exhibition“ um, die sich an Vertreter der Generation X richtete und ein Zeichen gegen Ageism setzte.
MARKETING & MEDIA Redaktion 27.03.2026

Serendipidät als Leitmotiv

Himmelhoch will kommunikative Chancen in aktuellen, bestehenden Situationen erkennen und nutzen.

•• Von Sascha Harold

WIEN. Die Wiener PR-Agentur Himmelhoch setzt auf einen „Realitätscheck“ der besonderen Art. Durch die strategische Adaption des Serendipitätsprinzips verwandelt die Agentur reale Gegebenheiten in Kommunikationserfolge – von der Wiener Ringstraße bis hin zur Generation X.

Landtmann wird Stadtfrau
Gründerin und Geschäftsführerin Eva Mandl erklärt, was damit gemeint ist: „Wir erkennen Chancen in aktuellen, bestehenden Situationen. Wir fragen uns, welchen Nutzen wir für die PR unserer Kunden aus der Realität ziehen können und entwickeln gezielt Kampagnen, die das Maximum herausholen. Das ist gelebte Serendipität.“

Wie dieses Prinzip in der Praxis funktioniert, zeigte die Transformation des Wiener Café Landtmann. Rund um den Weltfrauentag wurde das traditionsreiche Kaffeehaus kurzerhand zum „Café Stadtfrau“. Die Kampagne ging dabei über den bloßen Etikettenwechsel hinaus und umfasste ein vielfältiges Programm mit Podiumsdiskussionen und Workshops.
Ein weiteres Beispiel ist die PR-Arbeit von Himmelhoch für die Marke Pure. Hier erkannte die Agentur die Diskrepanz zwischen der Lebensrealität der Generation X und deren medialer Darstellung. Das Ergebnis war Wiens erste „Walking-Exhibition“, bei der Frauen wie die Journalistin und Autorin Birgit Fenderl lebensgroße Porträts durch die Stadt trugen, um gegen Ageism zu demonstrieren.

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