WIEN. Das Jahr 2026 steht beim Austrian Convention Bureau (ACB) ganz im Zeichen der Innovation – inhaltlich wie programmatisch. „Die Branche ist im Aufschwung und wir möchten weiterhin aktiv mitgestalten. Es braucht jetzt neue Ideen, kreative Formate und mutige Wege, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Österreich als internationalen Tagungsstandort weiter zu stärken“, betont ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer
Die Convention4u, das jährliche Meeting der heimischen MICE-Branche, das von 22.–24. Juni im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See stattfindet, wird sich daher diesem zentralen Thema unter dem Motto „loslassen. neudenken.“ widmen.
Am Abend vor dem offiziellen Kongressstart findet vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus die feierliche Verleihung des Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT) statt, bei der innovative Projekte und Persönlichkeiten der Branche gewürdigt werden.
Neues Fachmagazin
Ein zentrales Projekt dieses Jahres ist die Entwicklung eines neuen Kommunikationsformats für die Branche: Das ACB plant die Herausgabe eines audiovisuellen, dynamisch aufbereiteten Magazins, das aktuelle Entwicklungen, Best Practices und Impulse in innovativer Form präsentiert. „meetUp by ACB“ soll für Austausch, Dialog und Begegnung jenseits klassischer Printmagazine stehen und unterschiedliche Perspektiven aus der Meetingindustrie vereinen.
„Unser Ziel ist es, ein Medium zu schaffen, das nicht nur informiert, sondern inspiriert – und dabei neue Wege der Kommunikation geht“, so ACB-Geschäftsführerin Marie Lechner.
Grüner Schwerpunkt
Nachhaltigkeit bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen des Verbands. Als aktiver Partner bringt sich das ACB intensiv in den Weiterentwicklungsprozess der Umweltzeichen-Richtlinie UZ62 für Green Meetings & Green Events ein und setzt damit ein starkes Signal für verantwortungsvolles Veranstalten.
Darüber hinaus sollen Kooperationen intensiviert werden – mit dem Ziel, Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam größere Wirkung zu erzielen. „Es ist essenziell, dass wir als Branche zusammenstehen, voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen“, so Androsch-Holzer.
Wertschöpfungsstudie
Zudem hat das ACB die Kooperation mit anderen Interessenvertretungen ausgebaut. Um die volkswirtschaftliche Bedeutung der österreichischen MICE-Branche an Hand valider Daten deutlich zu machen, wurde Ende des Vorjahres die erste österreichweite Wertschöpfungsstudie gestartet. Sie ist ein gemeinsames Projekt des ACB und der Convention Bureaus der Bundesländer mit dem Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), dem Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) sowie der Österreich Werbung (ÖW).
Die Studie wird analog zum Meeting Industry Report Austria (mira) durchgeführt. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 vor. (red)
A1 ist National Partner des ESC 2026
Der Eurovision Song Contest 2026 zählt mit Millionen von Zusehern weltweit und Hunderttausenden Besucherinnen und Besuchern zu den reichweitenstärksten Live-Events des Jahres. In Wien
