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The Near Future Summit © The Near Future Summit

Zum zwölften Mal trafen sich Medienexperten, Unternehmer und Entscheidungsträger zur Diskussion auf dem The Near Future Summit am Arlberg.

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Zum zwölften Mal trafen sich Medienexperten, Unternehmer und Entscheidungsträger zur Diskussion auf dem The Near Future Summit am Arlberg.

Redaktion 14.03.2018

The Near Future Summit

Blockchain und Nudging Medienexperten und Unternehmer diskutieren am Arlberg.

ZÜRS. Die zwölfte Auflage des The Near Future Summits ging den Chancen und Herausforderungen rund um die Blockchain-Technologie auf den Grund und diskutierte, wie sich Medienunternehmen im globalen Wettbewerb gegen die US-Digitalgiganten schlagen können. Alljährlich widmet sich die von Rudi Klausnitzer initiierte Think-Tank-Veranstaltung der Analyse von Trends und Hypes. Rund 100 nationale und internationale Medienexperten, Unternehmer und Entscheidungsträger diskutierten auch heuer Strategien für die Herausforderungen digitaler Disruption und Transformation. In diesem Jahr standen unter anderem die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie, Verhaltensökonomie im Digitalzeitalter, das Learning für Marken aus dem Internetwahlkampf von Sebastian Kurz und Strategien im Umgang mit den Digitalgiganten aus den USA auf der Agenda des Think-Tank-Events.

Das Programm
Unter dem Titel „Blockchain – Hype oder das nächste große Ding?“ diskutierten ETH-Zürich-Professor Roger Wattenhofer, Microsoft-Österreich-Chefin Dorothee Ritz, Anexia-Gründer Alexander Windbichler und Perica Grasarevic vom Start-up Contract Vault über die mystifizierte Technologie von Blockchain und konkrete Anwendungsbeispiele jenseits von Kryptowährungen, die auch im Bereich Recht disruptive Veränderungen bringen können.

Das Panel „Nudging Reloaded“ beschäftigte sich, von styria digital one-Geschäftsführer Alexis Johann moderiert, mit der Frage des richtigen Einsatzes von Verhaltensökonomie in Verbindung mit digitalen Technologien. Gerhard Fehr (Executive Behavioral Designer) präsentierte die Systematik von Nudges, und Russmedia-Geschäftsführer Gerold Riedmann sowie Ulrike Kittinger (Ö-Card Bonusclub Rede) zeigten anhand von Fallbeispielen, wie große Unternehmen Nudging in der Praxis zum Wohle ihrer Kunden umsetzen. „Frenemies”, die Herausforderung für klassische Medien in Europa durch Facebook, Google und Co, und die Anforderungen an die Politik war das wohl am emotionalsten diskutierte Thema, bei dem Markus Breitenecker (CEO ProsiebenSat1 Puls 4), Thomas Kralinger (VÖZ-Präsident und Geschäftsführer Kurier Medienhaus) und Alexander Mitteräcker (Vorstand „Der Standard“) auf die Benachteiligungen klassischer Medien gegenüber den großen digitalen Networks hinwiesen und mehr europäische Initiativen forderten, um die ungleiche Wettbewerbssituation zu beseitigen. N26 Bank-Gründer Valentin Stalf brachte seine Erfahrungen als digital orientierter Medienkonsument ein.

„Campaigning in the digital age“ brachte eine Präsentation von Philipp Maderthaner (Managing Partner Campaigning Bureau), bei der er zeigte, was Marken aus der erfolgreichen Digitalkampagne für Sebastian Kurz lernen können.Arno Scharl (Modul University Vienna und Managing Partner webLyzard technology) gab in „Visual Media Analytics – Strategic Insights from Digital Content Streams“ anhand von unterschiedlichen Beispielen einen detaillierten Einblick, wie digitale Informationen analysiert und grafisch dynamisch umgesetzt werden können. (red)

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