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Trump wirft Medien Verschweigen von Terroranschlägen vor © APA/AFP/Don Emmert

Laut Trump soll es in Europa Terroranschläge gegeben haben, über die nicht berichtet wurde.

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Laut Trump soll es in Europa Terroranschläge gegeben haben, über die nicht berichtet wurde.

Redaktion 07.02.2017

Trump wirft Medien Verschweigen von Terroranschlägen vor

Weiter vehementes Attackieren - quer durch Europa gäbe es Anschläge.

TAMPA/WASHINGTON/BANGKOK. US-Präsident Donald Trump hat die Medien erneut vehement attackiert. Bei einem Besuch des Zentralkommandos der US-Streitkräfte im Bundesstaat Florida behauptete Trump am Montag, quer durch Europa gebe es Terroranschläge, doch die "sehr, sehr unehrliche Presse" wolle über bestimmte Anschläge nicht berichten.

Welche Anschläge dies sein sollen und was die Gründe für das vermeintliche Verschweigen sollen, sagte er nicht. "Sie haben ihre Gründe", fügte Trump nur vage hinzu. Der US-Präsident versprach in seiner Rede außerdem erneut, dass die USA und ihre Verbündeten die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) "besiegen" würden. Erneut gab er aber keine Auskunft über seine Strategie für den Kampf gegen den IS.

"Wir werden den radikalen islamischen Terrorismus besiegen. Und wir werden nicht zulassen, dass er in unserem Land Wurzeln schlägt", sagte Trump lediglich. Das Zentralkommando steuert die US-Militäroperationen im Nahen Osten und Zentralasien. Trump versicherte zudem erneut, dass er die NATO "stark" unterstütze. Er wolle nur, dass die Partner ihren "vollen und angemessenen Finanzbeitrag" leisteten, was viele bisher nicht täten. Ähnlich hatte sich der US-Präsident nach offiziellen Angaben bereits am Wochenende in einem Telefonat mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg geäußert; Trump bekundete dabei laut Weißem Haus seine "starke Unterstützung für die NATO". Zudem sei es darum gegangen, wie die Partner dazu "ermutigt" werden könnten, ihre finanziellen Bündnisbeiträge zu erfüllen. Ferner wurde angekündigt, dass Trump am NATO-Gipfel Ende Mai in Brüssel teilnehmen will.

Seit Jahren ist es Ziel der Allianz, dass ihre Mitgliedsstaaten zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in den Verteidigungsetat stecken; diese Vorgabe haben bisher nur vier europäische NATO-Staaten erfüllt. In Deutschland liegt der Anteil übrigens bei knapp 1,2 Prozent. (APA/AFP)

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