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voestalpine „MaCom Day“ 2021 im Zeichen der Nachhaltigkeitskommunikation © voestalpine
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Redaktion 07.12.2021

voestalpine „MaCom Day“ 2021 im Zeichen der Nachhaltigkeitskommunikation

Die voestalpine Konzernkommunikation setzt auch „virtuell“ auf einen intensiven Dialog zwischen dem Headquarter in Linz und den 130 Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen in 50 Ländern.

WIEN / LUDWIGSHAFEN. Der „MaCom Day“ (Marketing & Communication) bietet allen Kommunikatorinnen und Kommunikatoren die Möglichkeit, sich über Neuigkeiten, Trends und Herausforderungen im Unternehmens- und Marktumfeld zu informieren und auszutauschen. Ein Fokus bei der diesjährigen voestalpine-internen Veranstaltung lag auf der Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation. Dem Thema widmete sich auch ein Talk mit voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner sowie eine externe Keynote der Kommunikationschefin des DAX-Konzerns BASF, Nina Schwab-Hautzinger.

Von den Vorträgen, Workshops und Q&A-Sessions konnten sich die Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen des voestalpine-Konzerns wertvolle Inputs für ihre tägliche Arbeit mitnehmen. Gleichzeitig ist der MaCom Day, der seit 2016 jährlich von der voestalpine Konzernkommunikation organisiert wird und dieses Jahr pandemiebedingt zum zweiten Mal in digitaler Form stattfand, auch eine Möglichkeit der Vernetzung und eine Geste der Wertschätzung über die Ländergrenzen hinweg. „Vor allem in herausfordernden Zeiten zeigt sich, welch großen Stellenwert das Vertrauen in ein Unternehmen und der Aufbau eines konzernweit einheitlichen Auftritts nach außen und innen hat. Ich bedanke mich daher bei allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Einsatz eine professionelle Kommunikation für 500 Gesellschaften und Standorte global sicherstellen“, so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG, der sich den Fragen der Teilnehmenden stellte.

Klare Kommunikation am Weg zur CO2-Neutralität
bis 2050

Ein Schwerpunkt des Tages war das Thema Nachhaltigkeitskommunikation. „Insbesondere unser klarer Stufenplan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion, ‚greentec steel‘, wird auch in den nächsten Jahren eine gewichtige Rolle in unserem Kommunikationsmix einnehmen“, erklärt Peter Felsbach, Leiter der Konzernkommunikation und Pressesprecher der voestalpine. Der Plan sieht vor, durch den Einsatz von grünem Strom und grünem Wasserstoff bis 2050 CO2-neutral Stahl zu produzieren. Bereits bis 2030 will der Konzern seine CO2-Emmissionen mittels Hybridtechnologie um rund 30% senken. „Technisch komplexe Themen brauchen eine klare und einfache Sprache in der Kommunikation. Wir als Konzernkommunikation sehen es zudem als unsere Aufgabe, alle unsere Kolleginnen und Kollegen ins Boot zu holen, um einheitliche und transparente Botschaften zu diesem Thema zu gewährleisten“, so Felsbach.

Auch für den DAX-Konzern BASF hat Klimaschutz
höchste Priorität

Vor ähnlichen kommunikativen Herausforderungen im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz steht der Chemie-Konzern BASF mit Sitz im deutschen Ludwigshafen am Rhein und rund 110.000 Mitarbeitenden weltweit. Im März dieses Jahres kommunizierte das Unternehmen das ambitionierte Ziel der CO2-Neutralität bis 2050, intensiv begleitet durch einen vielfältigen Maßnahmenmix der Unternehmenskommunikation. „Die Transformation hin zur Klimaneutralität ist komplex und bedeutet tiefgreifende Veränderungsprozesse bei BASF, bei unseren Partnern und Kunden. Es ist uns wichtig, diese Zusammenhänge möglichst verständlich, authentisch und transparent zu vermitteln – nur so können wir Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens auf diesem Weg mitnehmen und gegenseitiges Verständnis schaffen“, so Nina Schwab-Hautzinger, Senior Vice President Corporate Communications & Government Relations BASF Group, die für eine externe Keynote live aus Deutschland zugeschaltet wurde. „Nachhaltigkeitskommunikation ist kein kurzfristiger Trend, sondern wird für uns in Zukunft sogar einen noch höheren Stellenwert einnehmen und zentrales Element unserer Kommunikationsstrategie sein.“

Der voestalpine-Konzern
Die voestalpine ist ein weltweit führender Stahl- und Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren Premium-Produkt- und Systemlösungen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Die voestalpine bekennt sich zu den globalen Klimazielen und verfolgt mit greentec steel einen klaren Plan zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Im Geschäftsjahr 2020/21 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 11,3 Mrd. € ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,1 Mrd. € und beschäftigte weltweit rund 48.700 Mitarbeiter. (red)

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