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Was kann schon schiefgehen, oder: Bleib in der Josefstadt © Der Achte

Elisabeth Hundstorfer.

© Der Achte

Elisabeth Hundstorfer.

Redaktion 30.03.2020

Was kann schon schiefgehen, oder: Bleib in der Josefstadt

Ein griffiges Motto für eine neue, großformatige Lokalzeitung des 8. Wiener Gemeindebezirks, für eine neue Kultur-& Lifestylezeitung aus der großen, kleinen Josefstadt.

WIEN. „Bleib in der Josefstadt“ war bis Mitte März 2020 ein der Weltstadt Wien angemessen provokativ-griffiges Motto. Dann war es für die 25.500 Josefstädter, die in Wiens kleinstem Stadtteil leben, virusbedingt plötzlich das Gebot der Stunde. Aus einer ironischen Einladung war eine staatliche Anweisung geworden.

„Deine Stadt e.U.“ soll das Leben unterhaltsamer machen. Vor allem für die Menschen in der Josefstadt selbst und darüber hinaus für ihre Gäste. Sie soll auch die Wirtschaft, den Zusammenhalt und die funktionierende „Dorfgemeinschaft“ im Achten fördern. Das ist der Wunsch von „Deine Stadt e.U.“-Gründerin und der Achte-Chefredakteurin Elisabeth Hundstorfer. Sie hat nicht nur viele Jahre Erfahrung mit der Konzeption und Leitung von Veranstaltungsmagazinen, sondern auch einige Monate Arbeit und sorgfältige Planung gemeinsam mit Art-Direktorin Klara Keresztes in das neue Medium gesteckt.

Was kann schon schiefgehen? Warum nicht die Firmengründung auf Freitag, den 13. März legen? Gesagt, getan. Ende März erscheint die erste Ausgabe von der Achte. Interessante Berichte über Künstler, die nicht auftreten, folgen auf Artikel über ein Literaturbeisl, welches geschlossen hat, und Ausstellungen, die man nicht sehen kann. Aufschlussreiches steht über Theaterstücke, die nicht gespielt werden und Kinderprogramme, die niemand besuchen kann. Also, was kann schon schiefgehen?

„Gerade jetzt ist es wichtig, unsere Künstler zu unterstützen und ihre Arbeit sichtbar zu machen. Auch über die lokale Wirtschaft wird laufend berichtet. Wir halten jetzt zusammen, um gemeinsam die Coronakrise zu meistern“, zeigt sich Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert erfreut über die neue Kulturzeitung.

Kurz vor Drucklegung kamen mit den steigenden Zahlen von Coronainfizierten die Zweifel. Wäre es nicht besser, alles auf Eis zu legen? Nein, weitermachen! Lesestoff frei Haus aus dem Achten in den Achten liefern. Nur das Motto ist jetzt: „Nix is fix!,“ so Elisabeth Hundstorfer, die an einem Freitag, den 13. geboren wurde. Was kann da schon schiefgehen?  (red)

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