WIEN. Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH hat ihren Telekom Monitor für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht. Die aktuellen Marktdaten zeigen rückläufige Gesprächsminuten im Festnetz- und Mobilfunkbereich.
Im dritten Quartal 2025 wurden in Österreich 1,89 Mio. Festnetzanschlüsse gezählt. Das entspricht einem Minus von sechs Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2024. Parallel dazu sank auch das Gesprächsvolumen: 277 Mio. Minuten wurden über Festnetze telefoniert, um 9,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der über Festnetz realisierten Breitbandanschlüsse stieg hingegen leicht um 0,4 Prozent auf 2,76 Mio.
Auch im Mobilfunk ist ein Rückgang zu verzeichnen. 5.386 Mio. Minuten wurden im dritten Quartal mit dem Handy telefoniert, das sind im Jahresvergleich knapp 1,4 Prozent weniger. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, erklärt: „Wir alle telefonieren sicher deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. Allerdings setzten Messengerdienste, über die immer mehr telefoniert wird, damit der Festnetz- und Mobilfunktelefonie seit geraumer Zeit ganz schön das Messer an!“ (red)
