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Zwei Titelverteidiger und ein Neuzugang © medianet/Martina Berger

Ende 2019 übergab e-dialog-Gründer Siegfried Stepke (r.) die operativen Agenden der Agentur an Paul Stuefer.

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Ende 2019 übergab e-dialog-Gründer Siegfried Stepke (r.) die operativen Agenden der Agentur an Paul Stuefer.

Redaktion 19.06.2020

Zwei Titelverteidiger und ein Neuzugang

e-dialog ist ungeschlagener Sieger der Kategorie „Branding & Design”, es folgen gosh!audio und MarkenStern.

Es mag auf den allerersten Blick nicht die naheliegendste Kategorie für die Datadriven-Fullserviceagentur e-dialog sein, dennoch konnte das Team rund um Geschäftsführer Paul Stuefer und Gründer Siegfried Stepke den medianet xpert.award der Kategorie „Branding & Design” zum zweiten Mal in Folge für sich entscheiden.

„Für uns war es eine total logische Entscheidung, in dieser Kategorie einzureichen”, sagt Stuefer, denn mit der Neuausrichtung als Fullserviceagentur für digitale datengetriebene Kommunikation decke e-dialog von der Kreation, über die Konzeption bis hin zur Ausspielung den gesamten Entstehungsprozess digitaler Kampagnen ab – und kümmert sich dabei als Ergänzung der Kernbereiche folglich auch um das Thema Branding & Design. Stuefer: „Dass wir unseren Titel verteidigen konnten, freut mich besonders, weil es uns in dem bestärkt, was wir vorhaben, und uns zeigt, dass die Qualität, die wir liefern, vom Markt auch wahrgenommen wird.”

Ein turbulentes erstes Jahr

Das Jahr 2019 war für e-dialog geprägt von zahlreichen „coolen Projekten mit coolen Kunden”, wie Stuefer sagt, ohne eines davon einem anderen vorziehen zu wollen. Dem Erfolg des Vorjahres, der e-dialog zum erneuten Gewinner des Branding & Designawards gemacht hat, tun auch die Turbulenzen der letzten Monate keinen Abbruch. Selbstverständlich sei es eine sehr herausfordernde Zeit, sagt Stuefer, der für sein erstes Jahr als Geschäftsführer wohl kaum ein aufregenderes hätte treffen können. „Ich hätte mir kein besseres Jahr aussuchen können, die Lernkurve ist höher denn je.” In einer solchen Situation stoße man schnell auf die Grundsteine und -werte, auf denen eine Organisation beruht – „da kommt man normalerweise nicht so schnell hin”, sagt Stuefer. Sein Team, das sich gegenseitig unterstützt und an einem Strang zieht, habe einen großen Beitrag dazu geleistet, die Situation zu meistern.

Doch nicht nur das: „Wir haben das besondere Glück, dass unsere Expertise gerade sehr gefragt ist und wir Unternehmen sehr gut dabei unterstützen und begleiten können, diese Krise mit der Digitalisierung zu meistern.” Effektivitäts- und Effizienzthemen stehen dabei im Vordergrund, sagt Stuefer, aber auch die Beschäftigung mit der Frage, wie eine solche Situation auch einmal von Grund auf anders gedacht werden könne. „Es ging dabei nicht darum, das große Geschäft zu machen, sondern mehr darum, den Kunden die Hand auszustrecken, einmal nachzufragen ‚Wie geht es euch, braucht ihr Hilfe?'”

„Ein paar gute Eisen im Feuer”

Neben dem xpert.award erhielt e-dialog erst kürzlich auch die Gütesiegel „Top Company” und „Open Company” der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu – eine Auszeichnung, mit der sich nur etwa ein Prozent der auf kununu vertretenen Unternehmen schmücken darf. „Mir sind solche Auszeichnungen ganz besonders wichtig, weil es mir wichtig ist, dass die Leute Spaß an der Arbeit haben”, sagt Stuefer. Und: „Ein Unternehmen wie e-dialog lebt vom Team.”

Aller guten Dinge sind drei, und um für die Titelverteidigung 2021 gewappnet zu sein, lautet das Motto für Stuefer und sein Team: „Blick nach vorn, wir wissen, wo wir hinwollen – Vollgas dorthin!” Die Segel sind auf Wachstumskurs gesetzt – das zeigt sich nicht nur in den Projekten von e-dialog Österreich, sondern auch in der Etablierung des neuen Standorts in Deutschland. Welche Projekte diese Jahr noch konkret am Plan stehen, will Stuefer vorerst noch nicht verraten und er sagt dazu nur so viel: „Wir haben natürlich ein paar gute Eisen im Feuer, die stückweise herauskommen werden.”

Audiobranding hoch im Kurs

Ein spannendes Rennen boten sich die zweitplatzierte Audio­branding-Agentur gosh!audio und die drittplatzierte Fullserviceagentur MarkenStern, die ihren Fokus auf Strategie, Branding und Kommunikation richtet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch heuer wieder Silber in der Kategorie Branding & Design geholt haben, bedanken uns bei unseren großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und gratulieren an dieser Stelle dem Gewinner”, freuen sich die gosh!audio-Geschäftsführer und Verteidiger des zweiten Platzes des Vorjahres, Harald Sulzbacher und Stephan Kolber.
Höchst zufrieden sind sie nicht nur mit den Erfolgen des Jahres 2019, sondern auch mit den Entwicklungen des ersten Halbjahrs, das sich trotz Corona als äußerst positiv herausgestellt hat. Der gesamte Bereich Audio-Branding habe sich sehr gut entwickelt – trotz Coronakrise. Denn immer mehr Unternehmen würden die Notwendigkeit erkennen, sich auch hörbar zu machen und nicht nur auf ihr visuelles Image zu setzen, erklären die beiden Geschäftsführer und fügen mit einem Augenzwinkern hinzu: „Folglich sind wir sehr zuversichtlich für 2020 und peilen natürlich für nächstes Jahr Gold an.”

Ein Spielfeld, größer denn je

Die Agentur MarkenStern schließlich konnte sich bei ihrer ersten Einreichung direkt einen Stockerlplatz sichern und belegt den dritten Platz der Kategorie „Branding & Design”.

„Im Kreativteam der MarkenStern herrscht große Freude über die Top-3-Platzierung”, sagt Geschäftsführerin Alice Nilsson und betont die elementare Stellung von Branding und Design im Marketingmix: „Das Schöne ist ja, dass das Spielfeld Branding und Design heute größer ist, denn je. Denn gutes Branding, ganz gleich ob Corporate- oder Employer Branding, erstreckt sich stringent über sämtliche Medien, Touchpoints und Devices.” Bewegtbild spiele dabei eine immer größere Rolle, weshalb sich MarkenStern getreu ihrem ganzheitlichen und multisensorischen Ansatz mit der Spezialagentur MarkenStern Moves auf dieses Gebiet fokussiert hat.
Das letzte Jahr sei für MarkenStern eines der erfolgreichsten überhaupt gewesen, sagt Nilsson – „eine gute Basis, insbesondere in turbulenten Zeiten. Gerade in Zeiten wie diesen wird einem bewusst, wie wertvoll es ist, wenn Kunden wie Elektra Bregenz, Helvetia, Kapsch, ÖAMTC, Siblik, Vamed u.v.a auf die Leistung der MarkenStern vertrauen.” Unternehmen wie diese würden die Zeit nutzen, um in die Marke zu investieren und noch besser für die Zukunft gerüstet zu sein, so Nilsson. (red)

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