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IWI-Studie: Leitbetriebe sind "systemrelevant" IV Wien

V.l.n.r.: Christian Fechner (Boehringer Ingelheim), Sabine Herlitschka (Infineon), Wolfgang Hesoun (IV-Wien).

IV Wien

V.l.n.r.: Christian Fechner (Boehringer Ingelheim), Sabine Herlitschka (Infineon), Wolfgang Hesoun (IV-Wien).

Redaktion 18.05.2016

IWI-Studie: Leitbetriebe sind "systemrelevant"

Allein Siemens, Infineon, Boehringer Ingelheim und Henkel sorgen direkt und indirekt für 42.000 Arbeitsplätze in Österreich.

WIEN. Leitbetriebe wie Siemens oder Infineon sichern zigtausende Jobs in Österreich und investieren viel in Forschung und Entwicklung. Sie sind daher für den Standort und die Wettbewerbsfähigkeit wichtig. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag präsentierte Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI). Ohne die insgesamt 260 Leitbetriebe sähe Österreich anders aus. Das IWI hat die Bedeutung von vier Österreich-Ablegern deutscher Konzerne, nämlich Siemens, Infineon, Boehringer Ingelheim und Henkel, untersucht.  Alleine diese vier Unternehmen sind gesamtwirtschaftlich für elf Mrd. € Umsatz verantwortlich. Um diese Summe könnte der Hauptbahnhof Wien erneut errichtet werden – und zwar gleich elfmal. Sie sichern direkt und indirekt rund 42.000 Arbeitsplätze, das entspricht in etwa der Einwohneranzahl von Wiener Neustadt. Darüber hinaus forschen diese vier Leitbetriebe mit circa 2.800 hoch qualifizierten Mitarbeitern an neuen Produkten, kooperieren mit über 100 akademischen Institutionen, 40 NGOs und unterstützen rund 80 Bildungsprojekte. Ihre Steuer- und Sozialbeitragseffekte beliefen sich auf mehr als eine Mrd. €. (APA/red)

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