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Mobilfunkfrequenzen für 188 Mio. Euro versteigert © APA/T-Systems Austria

Thomas Arnoldner, CEO A1 Telekom Austria Group

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Thomas Arnoldner, CEO A1 Telekom Austria Group

Redaktion 07.03.2019

Mobilfunkfrequenzen für 188 Mio. Euro versteigert

A1 zahlt 64 Mio. Euro, T-Mobile 57 Mio. Euro und Drei 52 Mio. Euro.

WIEN. Die Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G brachte dem Staat rund 188 Mio. Euro ein. A1 (Telekom Austria) gab 64 Mio. Euro aus, T-Mobile 57 Mio. Euro und Drei (Hutchison) 52 Mio. Euro. Das gab die zuständige Behörde am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bekannt.

Thomas Arnoldner, CEO A1 Telekom Austria Group, dazu: „Wir sind zufrieden und sehen dieses Ergebnis als langfristige Investition in unser Mobilfunknetz. Die digitale Transformation wird durch 5G beflügelt werden - Menschen, Maschinen, Werkzeuge und Produkte können dann in Echtzeit miteinander kommunizieren, neue Ökosysteme werden entstehen. Der Aufbau von 5G Netzen wird deshalb eine entscheidende Rolle für den Wirtschaftsstandort Österreich spielen und ein wichtiger Wettbewerbsfaktor werden.“

Marcus Grausam, CEO A1 Österreich, zum Ergebnis: „Mit dem Ergebnis dieser Spektrumauktion ist der Startschuss für 5G in Österreich gefallen. Die ersteigerten Frequenzbereiche werden wir für das neue 5G-Netz und Kapazitätserweiterungen des bestehenden Mobilfunknetzes verwenden. Somit können wir unser vielfach ausgezeichnetes Netz mit der neuen Technologie ergänzen und unseren Kunden auch in Zukunft beste Qualität und viel Bandbreite bieten. Wir entwickeln bereits jetzt gemeinsam mit Partnern und Experten Dienste, die die Technologie von 5G nutzen und Wirtschaft und Bevölkerung einen deutlichen Mehrwert bringen. So digitalisieren wir Österreich.“

Weitere Bieter waren Mass Response (1,8 Mio. Euro), Liwest (5,3 Mio. Euro), Salzburg AG (4,4 Mio. Euro) und Holding Graz (3,0 Mio. Euro).

Die Auktion fiel für die Branche damit deutlich günstiger aus als jene für die Vorgängertechnologie LTE (4G) im Jahr 2013. Für die Lizenzen gaben die Mobilfunker damals mehr als zwei Mrd. Euro aus.

Die heurige Versteigerung stand jedoch nur 50 Mio. Euro im Budget der Regierung. Aus der Versteigerung weiterer Frequenzen im Jahr 2020 sollen laut Budget weitere 350 Mio. Euro in den Staatshaushalt fließen.

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe am Freitag, 8. März.   (APA/red)

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