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ÖBB: Andreas Matthä zum neuen Holding-CEO bestellt APA/Erwin Scheriau

Andreas Matthä

APA/Erwin Scheriau

Andreas Matthä

Redaktion 04.07.2016

ÖBB: Andreas Matthä zum neuen Holding-CEO bestellt

Matthä beerbt in dieser Funktion Christian Kern; die Vorstandsposition in der ÖBB-Infrastruktur wird ausgeschrieben.

WIEN. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding AG hat in seiner Sitzung am Montag Andreas Matthä zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Gemeinsam mit Finanzvorstand Josef Halbmayr wird er die Geschäfte der ÖBB-Holding AG ab sofort leiten. Seine bisherige Vorstandsposition in der ÖBB-Infrastruktur AG werde in Kürze gemäß dem Stellenbesetzungsgesetz ausgeschrieben.
Matthä ist seit über drei Jahrzehnten für die ÖBB tätig und verantwortete seit 2008 verschiedene Vorstandsfunktionen mit den Schwerpunkten Finanzen, Strategie und Anlagenmanagement in der ÖBB-Infrastruktur AG. Seine ÖBB-Laufbahn startete der gelernte Techniker im Infrastrukturbereich, wo er zunächst für den Brückenbau verantwortlich zeichnete. Ab 1995 übernahm Matthä Leitungsfunktionen in den Bereichen Personal, Controlling und Rechnungswesen und studierte berufsbegleitend an der FH-Wien Unternehmensführung. Zuletzt fungierte er bei der ÖBB-Infrastruktur AG als Ressortvorstand für Finanzen, Markt und Service und verantwortete damit bereits den mit 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größten Teilkonzern des Unternehmens.

Unterstützung von Ederer und Hebenstreit
Nach Medienangaben hat sich nicht nur ÖBB-Aufsichtsratschefin Brigitte Ederer, sondern auch Konzernbetriebsratschef Roman Hebenstreit für Matthä bzw. eine hausinterne Lösung stark gemacht. "Andreas Matthä verfügt über langjährige Erfahrung im Unternehmen und ausgezeichnete fachliche Kompetenz", so Ederer am Montag in einer Aussendung. Unter seiner Leitung habe die ÖBB große Modernisierungsprojekte im vorgegeben Zeit- und Budgetrahmen erfolgreich umsetzen können. (APA/red)

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