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YouTuber Buchinger ist medial präsenteste Influencer des Landes © YouTube / Buchinger

Michael Buchinger, Youtuber

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Michael Buchinger, Youtuber

Redaktion 27.09.2018

YouTuber Buchinger ist medial präsenteste Influencer des Landes

APA-DeFacto-Analyse: Durchschnittlich einmal pro Tag in Print oder auf Websites genannt.

WIEN. Der mit Hass-Listen und Ratgeberformaten bekannt gewordene YouTuber Michael Buchinger, auch als Buchautor, Weinproduzent und Kabarettist aktiv, ist abseits der Sozialen Medien der medial präsenteste Influencer des Landes. Laut einer Analyse der APA-DeFacto verbuchte er in den vergangenen sechs Monaten 178 Beiträge - durchschnittlich eine Nennung pro Tag - in Print oder auf Nachrichtenportalen.

Generell hat auch in heimischen Medien die Berichterstattung über Blogger, Vlogger und Instagramer stark zugenommen, seit 2014 durchschnittlich um 40 Prozent pro Jahr. Für Manuel Kerzner, Medienanalyst bei APA-DeFacto, ein Zeichen für die gewachsene Bedeutung sozialer Netzwerke: "Alleine die Microblog-Plattform Instagram hat derzeit über zwei Millionen Nutzer in Österreich." Die für Influencer-Marketing aufgewendeten Budgets erreichen laut einer Studie von APA-DeFacto und APA-OTS vom Juni 2018 in österreichischen Firmen durchschnittlich fünfstellige Eurowerte.

APA-DeFacto, das auf Medienbeobachtung und Media Intelligence spezialisierte Tochterunternehmen der APA - Austria Presse Agentur, hat anlässlich der am Samstag in Graz stattfindenden Influencer-Convention "VideoCon 2018" die Sichtbarkeit von mehr als 60 österreichischen Social-Media-"Stars" in nationalen News-Websites und klassischen Printmedien innerhalb der vergangenen sechs Monate analysiert. Ergebnis: Während die heimischen Top-3 Buchinger, der Mountainbiker Fabio Wibmer und Lifestyle-Bloggerin Madeleine Alizadeh, auf dem Präsenzlevel internationaler Branchengrößen mitspielen, verzeichnet über ein Drittel der ausgewerteten Meinungsmacher keine einzige Nennung in klassischen Medien.

Die Mehrheit der Influencer-Artikel sind übrigens auf wenige Redaktionen verteilt. Besonders die Medien der Verlagsgruppe "Österreich" stechen bei der Analyse heraus. Magazine wie Seitenblicke, Madonna oder die Tageszeitung "Österreich" verbuchen alleine 20 Prozent der Medienbeiträge zu Influencern. (APA)

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