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Urstein wächst Stück für Stück © wildbild

Lokalaugenschein beim Wissenspark Urstein u.a. mit Landeshauptmann Haslauer.

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Lokalaugenschein beim Wissenspark Urstein u.a. mit Landeshauptmann Haslauer.

05.02.2016

Urstein wächst Stück für Stück

Vor eineinhalb Jahren galt Salzburgs größte Baustelle als „Bauruine” und als „Trauerspiel”. Inzwischen laufen die Bauarbeiten wieder auf Hochtouren.

••• Von Paul Christian Jezek

PUCH. Zügig voran geht es auf der Baustelle beim Wissenspark ­Urstein in der Gemeinde Puch.

Dort entstehen mit einer Investitionssumme von 100 Mio. € im Auftrag der SAPEG (Salzburger Projektentwicklungs GmbH) neben der Fachhochschule Salzburg sechs Bauteile mit einer Gesamtfläche von 42.000 m2.
Bereits bei drei der sechs Bauteile laufen die Arbeiten auf Hochtouren, und aufgrund der milden Wintertemperaturen sind derzeit rund 50 Bauarbeiter auf der Baustelle tätig. Bereits Ende Februar soll Bauteil D im Rohbau fertig sein und Bauteil C im Sommer. In beiden werden junge Start-up-Unternehmen im Umfeld der FH optimale Bedingungen vorfinden. Der Abschluss der Arbeiten an der Tiefgarage, die über 750 Stellplätze verfügen wird und eine Größe von 2,7 Hektar aufweist, ist für April geplant.
Während die Bauteile A und B einstweilen zurückgestellt sind, wird Bauteil E für das Hilfswerk Salzburg errichtet, das dort mit der Zentrale voraussichtlich im Herbst 2017 einziehen wird.
Bauteil F steht unter dem Titel „Bildung” und ist zum aktuellen Zeitpunkt für eine neue Wirtschaftshochschule reserviert, die mit einem zusätzlichen Standort in Berlin geplant ist.

Wertschöpfung bleibt im Land

Der Wissenspark Urstein ist ein wichtiges Projekt für die Region und es stärkt Salzburg als attraktiven Wirtschaftsstandort; die Nähe zur Fachhochschule ist dabei ein zusätzliches Plus.

Nach einer dreijährigen Pause wurden die Bauarbeiten im November vergangenen Jahres wieder gestartet. Durch den neuen Projektbetreiber SAPEG, hinter dem die Salzburger Immobilientreuhänder GmbH Stiller & Hohla und das Hilfswerk Salzburg stehen, bleibt auch die Wertschöpfung im Land und es können wertvolle Arbeitsplätze gesichert werden.
Mit den Bauarbeiten wurde die ARGE der Salzburger Bauunternehmen Spiluttini (St. Johann i. Pg.), Doll (Seekirchen) und Herzog (Zell am See) beauftragt.

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