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Corona: Handel fordert Aus für Maskenpflicht von 3-G-Mitarbeitern © APA / Roland Schlager
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Redaktion 16.07.2021

Corona: Handel fordert Aus für Maskenpflicht von 3-G-Mitarbeitern

WIEN. Der heimische Handel will, dass jene der mehr als 600.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die geimpft, getestet oder genesen sind, spätestens ab 22. Juli von der Corona-Maskenpflicht befreit werden. Dann soll ja die Maskenpflicht für die Kunden im Non-Food-Handel fallen.  Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen müssen auch Beschäftige von den FFP2-Masken oder dem Mund-Nasen-Schutz (MNS) entlastet werden, fordert der Handelsverband.

Immer mehr Beschäftigte kämen durch die Masken an ihre Belastungsgrenze, viele würden über Atemprobleme und Erschöpfungserscheinungen klagen. Deshalb empfehle man wie die Gewerkschaft, die Beschäftigten spätestens ab Donnerstag kommender Woche und solange dies virologisch vertretbar sei, von der Maskenpflicht zu befreien. 

Mit den bisher bekannten Maßnahmen werde sich eine weitere Corona-Infektionswelle im Herbst nicht verhindern lassen, so Handelverband-Geschäftsführer Rainer Will. Deshalb sollten, um die Durchimpfungsrate zu erhöhen, 50-Euro-Gutscheine an alle Bürger mit Hauptwohnsitz in Österreich ausgegeben werden, die sich gegen Corona impfen lassen. Jede Lockdown-Woche würde den Staatshaushalt rund 2,5 Mrd. Euro kosten, diese Gutscheine maximal 395 Mio. Euro, betonte Will neuerlich. (red)

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