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Coronavirus – Luxusgüter-Branche erwartet 10 Mrd. Dollar Gewinnentgang © APA/Herbert Pfarrhofer
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Redaktion 25.02.2020

Coronavirus – Luxusgüter-Branche erwartet 10 Mrd. Dollar Gewinnentgang

BCB: China hat bereits einen Anteil von 34 Prozent am globalen Luxusgüter-Markt.

WIEN. Die Coronavirus-Epidemie dürfte die Luxusgüter-Branche voraussichtlich 30 bis 40 Mrd. USD (bis zu 37 Mrd. €) Umsatz kosten und die Gewinne um insgesamt rund 10 Mrd. USD schmälern – das hat eine Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) ergeben, die 28 Vorstands- und Finanzchefs von Luxusmarken nach ihrer Einschätzung befragt hat.

Der Anteil Chinas am globalen Markt für Luxusprodukte mache bereits 110 Mrd. USD (34%) aus, hat BCG berechnet. Dazu kämen noch 280 Mrd. USD, die chinesische Touristen weltweit ausgeben. Bei Ausbruch des SARS-Virus im Jahr 2003 habe der Anteil Chinas am globalen Luxusmarkt nur drei Prozent bzw. fünf Mrd. USD betragen.

Das wahrscheinlichste Szenario ist nach Ansicht der befragten Spitzenmanager, dass sich die Coronavirus-Epidemie hauptsächlich auf China beschränken und in wenigen Monaten ihren Höhepunkt überschreiten wird. Die Branche würde in dem Fall etwa ein halbes Jahr lang unter den Folgen leiden und sich dann rasch wieder erholen. Die meisten der befragten Manager gehen davon aus, ihre Umsatzziele vor der Krise ein Jahr später wieder zu erreichen.

Im schlimmsten Fall, einer globalen Pandemie, könnte es zu einer spürbaren Konjunkturverlangsamung in Asien mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft kommen. Dann könnten sich Luxusgüter-Erzeuger gezwungen sehen, ihre Produktion in Asien zu reduzieren und Werke sowie Geschäfte in Asien zu schließen. (APA)

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