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Deloitte Report: Luxusgütermarkt verzeichnet weiter Wachstum APA / Hinterramskogler

Margareta Holz

APA / Hinterramskogler

Margareta Holz

Redaktion 16.05.2017

Deloitte Report: Luxusgütermarkt verzeichnet weiter Wachstum

Swarovski und Wolford unter den Top 100-Luxusmarken.

WIEN/WATTENS/BREGENZ. Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski und der Vorarlberger Wäschehersteller Wolford finden sich unter den Top 100 der umsatzstärksten Luxusmarken weltweit. Das ergibt der Report „Global Powers of Luxury Goods 2017" des internationalen Beratungskonzerns Deloitte. Die meisten Unternehmen im Ranking stammen aus Italien und den USA.

Swarovski landete auf Platz 22; mit einem Wachstum von 11,6% kann Swarovski seine Platzierung aus dem Vorjahr verteidigen. Wolford fällt zwei Plätze zurück, schafft es aber mit Platz 100 noch ins Ranking.
 
Unter den zehn Besten der Luxusgüterbranche dominieren Frankreich und die USA mit jeweils drei Unternehmen. Auf Platz eins behauptet sich LVMH Moët Hennessy-Louis Vuitton aus Frankreich mit Marken wie Fendi, Bulgari, Marc Jacobs oder TAG Heuer. Auch der zweite Platz bleibt mit der Schweizer Compagnie Financière Richemont und den Marken Cartier, Montblanc, Chloé und Piaget im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Den dritten Platz erreichen Estée Lauder Companies mit Sitz in den USA.
Die 100 größten Anbieter von Luxusprodukten kommen laut aktuellem Deloitte-Report auf einen Umsatz von 212 Mrd. USD im Jahr 2015 und weisen eine Nettogewinnspanne von 9,7% auf. Italien ist mit 26 Unternehmen in der Rangliste führend, gefolgt von den USA mit 15 Vertretern. Dabei bestimmen dieselben Unternehmen die Top 10 wie im Vorjahr.

„Die Luxusgüterbranche verzeichnet ein respektables Umsatzwachstum von 6,8 Prozent“, analysiert Margareta Holz, Partnerin bei Deloitte Österreich. „Treiber für das Wachstum sind vor allem die Käufer in den aufstrebenden Märkten. Gerade das Shopping von Luxusgütern auf Reisen sorgt dabei für beträchtliche Umsätze.“

Der Deloitte Report befasst sich neben dem Ranking der erfolgreichsten Unternehmen auch mit den Zukunftsthemen des Luxusmarkts. Die Produktqualität ist für Konsumenten nach wie vor der entscheidende Aspekt, daneben gibt es aber auch neue Entwicklungen. Ein zentraler Trend ist die Personalisierung von Produkten. Das veränderte Konsumentenverhalten erfordert immer individuellere Angebote, die sich von der Masse abheben. Ein weiterer Trend zeichnet sich in der digitalen Erfahrbarkeit physischer Produkte ab. Zudem gewinnt der Bereich E-Commerce an Bedeutung: Laut einer globalen Deloitte Studie erwarten 48% der befragten Konsumenten hier eine Steigerung.

„Die Branche steht heute vor der Herausforderung, ihre Produkte mit digitalen Technologien zu kombinieren und dabei wichtige Qualitätsmerkmale wie die Herkunft sowie den Einsatz traditioneller Materialien nicht aus den Augen zu verlieren. Unternehmen, die diesen Spagat schaffen, werden auch zukünftig in der Topliga mitspielen“, so Margareta Holz abschließend. (APA)

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