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Redaktion 01.12.2022

dm erhöht geringere Einkommen um bis zu plus 12 Prozent

2.000 Euro Mindestlohn im Handels-KV. Lehrlinge bis zu plus 30 Prozent. 

SALZBURG / WALS. In einem gemeinsamen Schreiben von Geschäftsleitung und Betriebsrat wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dm drogerie markt bereits letzten Freitag über die für 2023 geplanten Erhöhungen von Löhnen und Gehältern im Handel, in den Friseur- und Kosmetikstudios sowie im Verteilzentrum Enns und in der Salzburger Zentrale informiert. Die Eckpunkte des akkordierten Gesamtpaketes sehen vor, dass alle Einkommen mit 1. Jänner dauerhaft um mindestens 7 % erhöht werden. Geringere Einkommen werden überproportional profitieren: Hier beträgt das Plus bis zu 12 % statt der im KV vorgesehenen bis zu 8,7 %. Filialmitarbeiter im Handels-KV erhalten damit ein Mindestgehalt von 2.000 Euro statt 1.945 Euro. Mit bis zu plus 30 % fällt der Zuwachs für die dm Lehrlinge rund drei Mal höher aus als der ihrer Kollegen im Handels-KV.

Bis Mitte Dezember sollen alle Details für die einzelnen Berufs- und Einkommensgruppen geklärt sein. Auch die Frage, ob und in welchem Ausmaß zusätzlich weitere Einmalzahlungen geleistet werden können, wird zu diesem Zeitpunkt feststehen. Bereits ausbezahlt wurde eine steuerfreie Einmalzahlung von 400 Euro je Mitarbeiter. Außerdem wurde der Mitarbeiterrabatt für Einkäufe bei dm von 5 auf 10 Prozent angehoben.

Einkommen auch im Vergleich zu anderen Branchen attraktiv halten
„Bei dm drogerie markt wollen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein attraktives Gesamtpaket an Leistungen bieten. Im Rahmen unseres Programms ,Total Compensation‘ zählen dazu Weiterentwicklungsmöglichkeiten und persönliche Wertschätzung, Maßnahmen im Sinne von Vereinbarkeitsfragen und Inklusion, Maßnahmen zur Erhaltung der körperlichen und seelischen Gesundheit und vieles andere mehr – nicht zuletzt ein attraktives Einkommen in einem Ausmaß, das es unseren Kolleginnen und Kollegen ermöglicht, bei dm zu arbeiten und mit ihrem Einkommen auch gut auskommen zu können“, so dm Geschäftsführer Harald Bauer.

Mit Handel, Friseur- und Kosmetikdienstleistungen sei dm in Branchen tätig, bei deren Gehältern gegenüber anderen Aufholbedarf bestehe. Umso mehr gelte es, darauf zu achten, für bestehende und neue Mitarbeiter im Wettbewerb mit anderen Branchen attraktiv zu bleiben. „Zudem durften wir erleben, wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Covid-Krise zu ,ihrem dm‘ gestanden sind. Wenn nun die Teuerung für viele Menschen in unserer Wirtschaftsgemeinschaft krisenhafte Ausmaße annimmt, dann wollen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Kolleginnen und Kollegen in dieser Situation zu unterstützen“, betont Bauer.

„Wir sehen für die Bewältigung der derzeitigen multiplen Krisensituationen nur den sinnvollen Weg des Miteinanders und des Zusammenhalts aller Betroffenen. Die soliden Vereinbarungen der Sozialpartner in den Kollektivverhandlungen des Handels sind daher sehr zu begrüßen“, so Harald Bauer.

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