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Douglas spürt Gegenwind Douglas
Douglas

Redaktion 21.03.2017

Douglas spürt Gegenwind

Preiskampf bei Düften.

HAGEN. Deutschlands größte Parfümeriekette Douglas spürt einen harten Wettbewerb auf dem Heimatmarkt. "Die großen Kaufhäuser, aber auch Drogerien wie Müller kämpfen viel aggressiver um Marktanteile als in der Vergangenheit", sagte Douglas-Chefin Isabelle Parize gegenüber dem "Handelsblatt". Auch das Handelsfachblatt "Lebensmittel Zeitung" berichtete kürzlich von einer Rabattschlacht vor allem im Duftgeschäft. Zu Wochenbeginn lockten Karstadt, Kaufhof, Müller und Douglas in ihren Online-Shops bei vielen Düften und Kosmetikartikeln mit zum Teil deftigen Rabatten.

Trotz des Wettbewerbs hatte Douglas im Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 seinen Umsatz um 3,9 Prozent auf rund 2,7 Mrd. € erhöhen können. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch das Online-Geschäft, das um über 24% zulegte und mittlerweile für rund zwölf Prozent aller Douglas-Umsätze verantwortlich ist.

Den Wachstumskurs will Parize nicht zuletzt mit weiteren Zukäufen im EU-Ausland fortsetzen. "Basierend auf der positiven Entwicklung des Weihnachtsgeschäfts, ist aus heutiger Sicht ein Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent denkbar", sagte die Douglas-Chefin.

Die Düsseldorfer Parfümeriekette hat erst vor wenigen Tagen die Übernahme des spanischen Rivalen Bodybell mit über 200 Filialen bekannt gegeben; der Zukauf macht Douglas auf einen Schlag zu einem der führenden Anbieter auf der Iberischen Halbinsel. Das Unternehmen spielte mit 57 Filialen in Spanien bisher eine eher untergeordnete Rolle. Parize hatte kürzlich die Strategie ausgegeben, "in jedem unserer Märkte die Nummer eins oder eine starke Nummer zwei zu werden". (APA/dpa)

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