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Eckes-Granini macht auf Limonade Eckes Granini

Thomas Hinderer

Eckes Granini

Thomas Hinderer

Redaktion 01.06.2016

Eckes-Granini macht auf Limonade

Im Vorjahr 4% Umsatzminus auf 863 Mio. Euro.

NIEDER-OLM. Der deutsche Getränkehersteller Eckes-Granini baut zunehmend auf Limonade statt auf den klassischen Fruchtsaft. In den Aufbau der Marke "Die Limo" seien in den vergangenen Jahren 30 Mio. € investiert worden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Eckes-Granini Group ("hohes C", "granini"), Thomas Hinderer. "Das Frühstück geht zunehmend unter", sagte er, "unter der Woche steht der Orangensaft nicht mehr auf dem Tisch". Der Umsatz des Unternehmens mit Sitz im rheinland-pfälzischen Nieder-Olm sank im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 863 Mio. €. Grund dafür ist das Ende eines Joint Ventures in der Türkei, wie es in dem am Dienstag vorgestellten Geschäftsbericht heißt. Ohne das Türkei-Geschäft legte der Umsatz um 0,1 Prozent zu, der Absatz sogar um 2,1 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang um 16,4 Prozent auf 88,7 Mio. €. Was davon unter dem Strich übrig blieb, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.

Der Verkauf von "Die Limo" solle heuer in Deutschland 35 Mio. Liter erreichen, sagte Hinderer. Bis 2020 strebe man 80 bis 100 Millionen Liter an, dann auch in der Mehrwegflasche. "Darauf bauen wir unser Wachstum", sagte der Unternehmenschef. Im vergangenen Jahr lag das gesamte Absatzvolumen von Eckes-Granini bei 822 Mio. Litern.
Eckes-Granini hatte 2013 die österreichische Fruchtsaft-Firma Pago vom Bierkonzern Heineken/Brau Union gekauft. (APA)

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