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Franchising in Österreich gewinnt an Bedeutung © OeFV Roland Unger / Lisi Specht

Andreas Haider (FVÖ) und Elisabeth Zehetner-Piewald (WKO Gründerservice)

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Andreas Haider (FVÖ) und Elisabeth Zehetner-Piewald (WKO Gründerservice)

Redaktion 11.10.2017

Franchising in Österreich gewinnt an Bedeutung

Positiver Wachstumstrend: 440 Systeme mit rund 9,3 Mrd. Umsatz.

WIEN. Franchising gewinnt in Österreich zunehmend an Bedeutung. Eine von der Wirtschaftskammer und dem Österreichischen Franchise-Verband vorgestellte Studie zeigt das Wachstum in den letzten Jahren, sowohl beim Umsatz als auch bei den Standorten. Franchising beschreibt ein Vertriebsmodell, bei dem ein bereits erprobtes Geschäftskonzept an einen Unternehmer übergeben wird. Dieser setzt es an einem neuen Standort um und ist rechtlich selbstständiger  Unternehmer. Derzeit gibt es in Österreich 440 Franchise-Systeme, die 2016 rund 9,3 Mrd. € Umsatz generierten; das sind 7% mehr als im Vergleich zu 2014. Ähnlich verhielt es sich bei den Standorten: Die Anzahl erhöhte sich um 7% auf 10.400 im vergangenen Jahr.

Die Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und dem Österreichischen Franchising-Verband (ÖFV) hat von 8.000 Franchising-Nehmern 71 befragt. Sie prognostiziert auch für die kommenden Jahre einen positiven Trend für Franchising in Österreich. 76% der 71 Befragten Franchise-Nehmer rechnen 2017 mit steigenden Umsatzzahlen.

Mehr als die Hälfte (60%) der Franchise-Systeme sind in Österreich entstanden und gewachsen. Trotzdem seien die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für Franchising in Österreich noch nicht optimal. Österreich sei zwar auf dem richtigen Weg, aber noch nicht dort, wo es sein sollte, bemerkte Elisabeth Zehetner-Piewald, Bundesgeschäftsführerin des Gründerservice der WKO. (APA)

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