WIEN. Die Rewe Group Österreich erhöht die kollektivvertraglichen Löhne für Handelsarbeiter rückwirkend mit 1. Jänner 2026 freiwillig um 2,55%. Damit reagiert das Unternehmen noch vor dem Abschluss der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen und will betroffenen Beschäftigten frühzeitig Planungssicherheit geben. Rund 4.800 Mitarbeiter sind von der Maßnahme erfasst, bestehende Überzahlungen bleiben unverändert. Die Entscheidung erfolgte in enger Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung und ist als provisorische Anpassung gedacht. Sollte der spätere Kollektivvertragsabschluss eine höhere Erhöhung vorsehen, wird diese entsprechend nachgezogen und transparent angerechnet.
„Uns war wichtig, nicht auf den formalen Abschluss der Verhandlungen zu warten, sondern rasch Verantwortung zu übernehmen“, sagt Marcel Haraszti, Vorstand der Rewe International AG. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei finanzielle Planungssicherheit für Beschäftigte zentral. Auch die Arbeitnehmervertretung begrüßt den Schritt. Werner Hackl, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Rewe Group, spricht von einem wichtigen Signal der sozialen Partnerschaft und betont die gemeinsame Umsetzung mit dem Betriebsrat. Mit der freiwilligen Anpassung unterstreicht die Rewe Group Österreich ihr Bekenntnis zu fairen Arbeitsbedingungen und zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmervertretung.
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Die A1 Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit Umsatz- und Ergebniswachstum abgeschlossen. Der Konzernumsatz stieg um 3,0 Prozent auf 5,58 Milliarden Euro, das EBITDA erhöhte sich um
