SATTLEDT. Der Diskonter Hofer verlängert seine Zusammenarbeit mit Tony’s Open Chain um weitere fünf Jahre. Seit 2021 ist die Aldi-Süd-Gruppe Teil der Initiative des Schokoladenherstellers Tony’s Chocolonely, die sich für strukturelle Veränderungen im Kakaoanbau einsetzt. In Österreich ist das Engagement unter anderem über den „Choco Changer“ der Eigenmarke Choceur sichtbar, der seit fünf Jahren im Sortiment ist.
Hintergrund der Initiative sind anhaltende Probleme im Kakaoanbau, etwa niedrige Einkommen, unsichere Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit in wichtigen Anbauregionen Westafrikas. Die Kakaobohnen für den „Choco Changer“ sind Fairtrade-zertifiziert und werden über Tony’s Open Chain bezogen. Das Programm soll für mehr Transparenz und bessere wirtschaftliche Bedingungen in den Lieferketten sorgen.
Fokus auf Rückverfolgbarkeit und höhere Preise
Mit der Teilnahme verpflichtet sich Hofer zur Umsetzung der fünf Beschaffungsprinzipien der Initiative. Dazu zählen eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Kakaobohnen bis zu den Bauern, ein höherer Kakaopreis zur Sicherung existenzsichernder Einkommen, die Stärkung der Kooperativen, langfristige Abnahmegarantien sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Qualität und Produktivität.
Nach Unternehmensangaben profitieren mehr als 40.000 Kakaobauern und ihre Familien in Westafrika von der Zusammenarbeit der Aldi-Süd-Gruppe mit Tony’s Open Chain. Die Partnerschaft konzentriert sich vor allem auf Kooperativen in Ghana und der Elfenbeinküste.
Der „Choco Changer“ der Eigenmarke Choceur ist in allen Hofer-Filialen erhältlich. Angeboten wird die Schokolade in den Sorten „Karamell Meersalz“, „Weiße Schokolade Pistazie Himbeere“ und „Milch Nougat Honigkrokant“. (red)
