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Hallhuber riss Gerry Weber tiefer ins Minus © dpa/Bernd Thissen
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Redaktion 15.01.2019

Hallhuber riss Gerry Weber tiefer ins Minus

2017/18 dürfte ein Verlust vor Zinsen und Steuern von 192,3 Millionen Euro angefallen sein.

HALLE. Schlechte Geschäfte in Hallhuber-Filialen haben den kriselnden Modekonzern Gerry Weber im Geschäftsjahr 2017/18 noch tiefer in die roten Zahlen gedrückt als befürchtet. Angesichts der Geschäftsplanung von Hallhuber sowie einer Anpassung der Bewertung des finnischen und norwegischen Geschäfts ergebe sich ein Wertberichtigungsbedarf von insgesamt 44,2 Mio. Euro, teilte der Konzern am Montag mit.

Daher dürfte im Geschäftsjahr 2017/18 ein Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 192,3 Mio. Euro angefallen sein. Bisher war Gerry Weber von einem Fehlbetrag von 148,1 Mio. Euro ausgegangen. Die endgültigen Zahlen sollen am 28. Februar veröffentlicht werden.

Der deutsche Modekonzern mit den Kernmarken Gerry Weber, Hallhuber, Samoon und Taifun hatte im November einen gravierenden Stellen- und Filialabbau angekündigt. So sollen weltweit 900 von 6.500 Arbeitsplätzen und bis zu 200 Filialen wegfallen. (APA/dpa)

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