Hirter feiert seine lange Geschichte
© Privatbrauerei Hirt
Sie feiern dieses Jahr: Klaus Möller und Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt (v.l.).
RETAIL Redaktion 17.04.2026

Hirter feiert seine lange Geschichte

1270 war Ausgangspunkt der Geschichte der Brauerei, seit 1846 befindet sich Hirter in Familienbesitz.

HIRT. Das gesamte Jahr 2026 steht für die Privatbrauerei Hirt im Zeichen von über 755 Jahren Geschichte. 1270 gegründet, ist die Brauerei seit 180 Jahren in Familienbesitz. Das ist eine Besonderheit in der heutigen Zeit und hat auch Konsequenzen. „Familienbesitz bedeutet für uns nicht nur Eigentum, sondern vor allem Verantwortung“, sagt Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt. „Wir treffen Entscheidungen so, dass sie auch in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren noch richtig sind. Diese Haltung braucht Zeit – und genau diese Zeit nehmen wir uns bewusst.“

Historische Entwicklung
Das heutige Standing ist untrennbar mit Astrid Matchett-Krenn verbunden, die die Brauerei 1959 im Alter von acht Jahren erbte, gemeinsam mit ihrer Mutter Nelly Möller. Bis 1990 leitete Möller mit ihrem Bruder Heinrich Englert das Unternehmen. Matchett-Krenn übernahm dann die Geschäftsführung.

Unter ihrer Verantwortung wurden Marke, Vertrieb und Internationalisierung ausgebaut, Exportmärkte wie Italien, Kroatien, Slowenien und die USA erschlossen und die Qualitätsstrategie weiter geschärft. Seit 2012 hat ihr Sohn Niki Riegler die operative Leitung inne, unterstützt von seinem Onkel Klaus Möller, der ebenfalls Eigentümer und Geschäftsführer ist.

Strategischer Ausblick
„Ein Familienunternehmen denkt in Generationen, nicht in Quartalen“, betont Möller. „Diese Perspektive gibt uns die Freiheit, Entscheidungen mit Weitblick zu treffen.“  Viele Partner, etwa für Rohstoffe, begleiten die Firma ebenfalls seit Jahrzehnten. Investitionen in den Standort, moderne Infrastruktur und nachhaltige Prozesse sind Teil dieses langfristigen Denkens. Erklärtes Ziel ist es, die Privatbrauerei nicht nur für die Gegenwart zu positionieren, sondern auch mit Blick für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen. (red)

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