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Höllinger investiert in zusätzliche Lagertanks in der Steiermark © Foto Fischer

Gerhard Höllinger vor den neuen Lagertanks.

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Gerhard Höllinger vor den neuen Lagertanks.

Redaktion 11.10.2021

Höllinger investiert in zusätzliche Lagertanks in der Steiermark

Regionalität ist das neue Bio von heute.

STEFAN OB DER STAINZ. Der Fruchtsaftexperte Höllinger ist bekannt und beliebt für seinen Steirischen Apfelsaft. Die Getränkemarke rund um Geschäftsführer Gerhard Höllinger investiert kräftig und erweitert im Oktober das Apfelsaft-Tanklager in der Steiermark. Bis zu 1,8 Mio. l Apfelsaft finden in den 50 Lagertanks Platz. Investiert wurden rund 1,1 Mio. €. Zukünftig spart man damit Transportwege und CO2-Emissionen.

Gerhard Höllinger brachte 1997 als Erster den direkt gepressten Apfelsaft aus steirischen Äpfeln in die Regale. Noch heute ist der Steirische Apfelsaft ein Paradeprodukt in Österreich. Er zählt mit seinem naturtrüben Geschmack zu den beliebtesten Fruchtsäften überhaupt. Der Ausbau der Lagertanks wurde im Sinne der Nachhaltigkeit direkt in der Steiermark, dort wo die Produktion stattfindet, vorgenommen.

50 Lagertanks in St. Stefan ob Stainz
Ab Oktober stehen rechtzeitig zur diesjährigen Apfelernte 50 zusätzliche Lagertanks mit einer Gesamtfüllmenge von bis zu 1,8 Mio. l Apfelsaft bereit. Höllinger stemmt dafür eine Investition von rund 1,1 Mio. €. In Kooperation mit Ribes Frucht & Saft KG, die im idyllischen St. Stefan ob Stainz beheimatet ist, wird der steirische Apfelsaft zur Gänze in der Region produziert. Bauern liefern ihr Obst direkt dort an, wo die gesamte Jahresmenge an Apfelsaft bei der Ernte im Herbst gepresst und bis zur Abfüllung in den neuen Tanks gelagert wird. Das freut nicht nur Höllinger und die steirischen Bauern, sondern auch die Umwelt.

Unsere 3G Regel, Frische sowie Regionalität
„Wie unsere Saftherstellung funktioniert? Dafür haben wir unsere eigene 3G-Regel, die lautet: Gewachsen, gepflückt und gepresst in der Steiermark“, so der Eigentümer und Geschäftsführer Gerhard Höllinger. Der Ausbau in der Steiermark habe abgesehen von den eingesparten CO2- Emissionen noch weitere Vorteile: Durch die direkte Verarbeitung vor Ort wird maximale Frische garantiert. Eine Tatsache, die den Grundwerten von Höllinger – dazu zählen Einfachheit, Natürlichkeit und Beweglichkeit – entspricht. Dass der Apfelsaft in rein steirischer Qualität zu erstehen ist, liegt für das Team Höllinger auf der Hand. Dennoch ergänzt Gerhard Höllinger: „Regionalität ist das neue Bio von heute. Denn je regionaler wir arbeiten, desto nachhaltiger agieren wir mit unserer Umwelt.“

aws Förderung stärkt heimische Produzenten
Der Großausbau wurde von einem aws-Programm der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) – die Förderbank des Bundes – unterstützt. Durch die Förderung von besonders nachhaltigen Projekten, welche die regionalen und heimischen Betriebe unterstützen, soll die Wertschöpfung in der Region gestärkt werden. Wichtig dabei ist auch die Erhaltung der kleinbäuerlichen Landwirtschaftsbetriebe, der Arbeitsplätze in der Region und die Bewahrung der Kulturlandschaft. Mit dem Projekt wird ein wichtiger Schritt in Richtung Stärkung der regionalen Landwirtschaft gesetzt und damit die Versorgungssicherheit mit heimischen Produkten sichergestellt. (red)

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