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Kaufhausriese mit Österreich-Affinität © APA/dpa/Martin Gerten

Think bigDie Warenhausketten Karstadt und Kaufhof leiden unter dem Siegeszug von Billiganbietern wie Primark und Online-Händlern wie Amazon – ein Zusammenschluss folgt dem Motto „Größe schafft Sicherheit”.

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Think bigDie Warenhausketten Karstadt und Kaufhof leiden unter dem Siegeszug von Billiganbietern wie Primark und Online-Händlern wie Amazon – ein Zusammenschluss folgt dem Motto „Größe schafft Sicherheit”.

Redaktion 06.07.2018

Kaufhausriese mit Österreich-Affinität

Karstadt und Kaufhof können Fusionsgelüste nicht lassen; österreichischer Investor Rene Benko federführend.

NEW YORK/WIEN/KÖLN. Karstadt und Kaufhof sind wieder ein Stückchen näher zusammengerückt: Die Eigentümer sind in ihren Gesprächen über das Zusammengehen der beiden Warenhausketten vorangekommen. Der kanadische Kaufhof-Eigentümer Hudson's Bay Company (HBC) und der österreichische Karstadt-Eigner Rene Benko haben laut deutscher Wirtschaftswoche eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese sieht vor, Kaufhof, Karstadt und Karstadt Sport in ein Joint Venture einzubringen.

Die Gleichen vereinen sich

Demzufolge trägt die Erklärung den Titel „Vereinbarung zu einer Fusion unter Gleichen im europäischen Warenhaus-Geschäft”. Danach könnte Benkos Firma Signa etwas mehr als die Hälfte der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen bekommen und das operative Geschäft führen. Welche Auswirkungen der Zusammenschluss für die Mitarbeiter der beiden Ketten hätte, sei nicht genau geklärt, Verwaltung und Einkauf gehen wohl jedenfalls zusammen. Die Schließung von Filialen in großem Stil stehe indes nicht zur Debatte. (red)

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