GARS AM KAMP. Kiennast hat 2025 den Umsatz auf 158,2 Mio. € gesteigert und damit um 3,6% zugelegt. Rund 470 Mitarbeiter tragen ein Wachstum, das sich auf alle Geschäftsbereiche bezogen hat. Besonders dynamisch entwickelte sich diesmal der Lebensmitteleinzelhandel: Mit Nah&Frisch, Nah&Frisch punkt und unik setzte das Unternehmen 81,5 Mio. € um, ein Plus von 6,1%. „Damit zeigt sich, dass regionale Nahversorgung, flexible Konzepte und enge Kooperation mit den Gemeinden auch wirtschaftlich tragen können“, sind die beiden Geschäftsführer Julius und Alexander Kiennast überzeugt.
Hybrid-Modell punktet
Augenfällig stark forciert Kiennast das bei Nah&Frisch gut eingeführte Hybrid-Modell, welches bediente und automatisierte Verkaufsfläche vereint. 2025 wurde dieses Konzept auf elf Standorte ausgeweitet, für 2026 sind neun weitere Umsetzungen vorgesehen. Damit dürfte bis Jahresende beinahe die Hälfte aller Nah&Frisch-Standorte mit einer Hybridlösung ausgestattet sein.
Planbar und verfügbar
Der Vorteil des Modells liegt in längeren Öffnungszeiten bei zugleich besser planbarem Personaleinsatz. Gerade in kleineren Gemeinden wird dieserart Nahversorgung abgesichert, ohne die Wirtschaftlichkeit der Standorte aus dem Blick zu verlieren.
Dass Kiennast hier konsequent investiert, zeigen auch die konkreten Projekte des Jahres: Neueröffnungen in Gutenbrunn und Großengersdorf, Totalmodernisierungen in Weitersfeld und Markgrafneusiedl sowie Nachfolgelösungen in Inzersdorf und Asperhofen. Auch im Großhandelsgeschäft mit Gastronomie, Hotellerie und Großküchen setzt Kiennast auf Ausbau statt Verwaltung. Eurogast Kiennast erreichte 64,8 Mio. € Umsatz und trieb vor allem Digitalisierung, Sortiment und Serviceinnovationen voran.
Mit Best.Friend Voice wurde die bestehende Bestell-App um eine KI-gestützte Sprachbestellung erweitert, die Bestellungen rund um die Uhr ermöglicht. Schon jetzt laufen mehr als 60% der Orders digital über App, Webshop und weitere Kanäle. Dazu kommt mit „Eurogast kocht“ eine neue Eigenmarke für High-Convenience-Produkte heimischer Produzenten – sie hilft bei Effizienz und Personalknappheit.
Kaffee & Nachhaltigkeit
Ergänzt wird das Angebot durch das Kaffeekonzept mit Caffè Vero, das von Bohnen über Maschinen bis zu Service und Barista-Trainings reicht. Überdies investiert Kiennast in Infrastruktur und Nachhaltigkeit. So erhielt das Headquarter in Gars u.a. den „Niederösterreichischen Holzbaupreis“. (red)
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