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kika/Leiner: "Umfangreiche Änderungen" © kika/Leiner

Für die Signa Retail Group markiert die Übernahme von kika/Leiner den Einstieg in den stationären Einzelhandel hierzulande.

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Für die Signa Retail Group markiert die Übernahme von kika/Leiner den Einstieg in den stationären Einzelhandel hierzulande.

Redaktion 26.06.2018

kika/Leiner: "Umfangreiche Änderungen"

Signa will "alle Anstrengungen auf die Verbesserung betrieblicher Abläufe und auf die Rentabilitätssteigerung in den Läden ausrichten“.

ST. PÖLTEN/WIEN. Die Möbelhäuser kika und Leiner werden wie berichtet von der Immobilienfirma Signa übernommen. Das "stellt die Fortführung des Traditionsunternehmens kika/Leiner sicher", so Signa in einer Aussendung. Allerdings "stehen tiefgehende und umfangreiche Änderungen ins Haus", wird Signa-Managing Director Christoph Stadlhuber in der Aussendung zitiert. Man müsse "alle Anstrengungen auf die Verbesserung betrieblicher Abläufe und auf die Rentabilitätssteigerung in den Läden ausrichten", so Stephan Fanderl, CEO von Signa Retail.

Mit der Übernahme sei eine österreichische Lösung gefunden worden. "Ein umfassendes Umstrukturierungs- und Zukunftskonzept wird gerade entwickelt, und das bedeutet eine nachhaltige Perspektive für das Unternehmen und die Mitarbeiter", heißt es. Damit werde "die Zukunft des Unternehmens nachhaltig verbessert und gesichert".

Von der Übernahme betroffen sei das operative Einzelhandelsgeschäft mit etwa 6.500 Mitarbeitern und etwa 100 Objekten in Österreich und der EU. Für die Signa Retail Group markiere die Übernahme von kika/Leiner den Einstieg in den stationären Einzelhandel in Österreich. Im Handelsbereich ist Signa bisher mit der Karstadt-Gruppe im Kundengeschäft in Deutschland und mit Signa Sports europaweit im Online-Handel präsent. Unterschrieben wurde der Vertrag am 21. Juni. Offen ist noch die Genehmigung der Kartellbehörden. Die Immobilien unterliegen zudem einer positiven Due-Diligence-Bestätigung. (red/APA)

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