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Klimaschutz ist Schlüsselthema für den Standort Österreich © FBA
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Redaktion 10.11.2020

Klimaschutz ist Schlüsselthema für den Standort Österreich

„Österreichischer Infrastrukturreport 2021“ der Initiative Future Business Austria bestätigt Förderstrategie des Klima- und Energiefonds.

WIEN. Innovationen im Bereich Klimaschutz tragen wesentlich zu Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität bei. Zu diesem Ergebnis gelangt der heute präsentierte Österreichische Infrastrukturreport 2021 der Initiative Future Business Austria. 81% der hierfür interviewten SpitzenManager geben an, dass der Ausbau neuer Technologien für den Klimaschutz eine hohe Priorität für die heimische Wettbewerbsfähigkeit habe, wobei sich 38% für eine Finanzierung über Public-Private-Partnerships aussprechen. Dies bestätigt die Strategie des Klima- und Energiefonds, dessen Förderungen, dotiert aus Mitteln des Klimaschutzministeriums, durchschnittlich das Vierfache an Investitionen von Privaten auslösen.

Von der Beforschung von Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energie, über den Ausbau der digitalen Infrastruktur (z.B. 5G-Netz) bis zur Integration von Einzeltechnologien in Gesamtsysteme – die Forschung und Entwicklung im Bereich der Energieinfrastruktur und die Erprobung neuer Technologien unter realen Bedingungen ist ein Schlüsselthema nicht nur in Bezug auf Österreichs Klimaziele, sondern auch in Bezug auf die heimische Wirtschaft.

87% der insgesamt 240 für den Österreichischen Infrastrukturreport 2021 befragten Manager gaben an, dass der „Ausbau neuer Technologien für höhere Energieeffizienz“ und 81%, dass der „Ausbau neuer Technologien für den Klimaschutz“ hohe Priorität für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs hätte. Außerdem zeigte sich, dass das Thema Energiewende als Standortqualität bei den Manager an Zustimmung gewinnt: Haben im Vorjahr nur 15% der Befragten in der Energiewende erhebliche Vorteile für den Wirtschaftsstandort gesehen, so sind es heuer bereits deutlich mehr, nämlich 41%.

Bundesministerin Leonore Gewessler: „Der Österreichische Infrastrukturreport zeigt einmal mehr, dass unsere Investitionen in die Infrastruktur nicht nur die Zukunft unseres Lebensraumes sichern, sondern gleichzeitig als Wirtschaftsmotor dienen. Durch gemeinsame Anstrengungen von Öffentlicher Hand und heimischen Unternehmen kann es uns gelingen, Österreich international noch stärker als Energieinnovationsland zu positionieren. Wir müssen dem Thema Klimaschutz daher weiterhin absolute Priorität einräumen.“

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds: „Spitzenvertreter der österreichischen Wirtschaft stehen neuen Energietechnologien mit großer Offenheit gegenüber und sehen in der Energiewende einen wichtigen Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Die Förderprogramme des Klima- und Energiefonds setzen an genau den richtigen Stellen an: Public-Private-Partnerships sind hierbei ein absolutes Erfolgsmodell und schaffen eine Win-Win-Win-Situation für die involvierten Unternehmen, für den Wirtschaftsstandort Österreich und nicht zuletzt für das Klima.“

Über den Österreichischen Infrastrukturreport 2021
Der heute präsentierte Österreichische Infrastrukturreport 2021 widmet sich dem Schwerpunkt „Digitale Infrastrukturen für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Klimaschutz“. Auf der Basis von Expertenbeiträgen, einer repräsentativen Befragung von 240 Manager österreichischer Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern und qualitativen Interviews mit 100 Führungspersönlichkeiten aus Politik und Verwaltung liefert er eine umfassende Bestandsaufnahme zur österreichischen Infrastruktur (Energie, Verkehr und digitale Infrastruktur). Darüber hinaus beleuchtet er Zukunftsthemen und zeigt auf, welche Infrastrukturinvestitionen nötig sind, um den Wirtschaftsstandort Österreich abzusichern und weiter zu stärken. Die Publikation wird mit Mitteln des Klima- und Energiefonds unterstützt. (red)

Links:

Österreichischer Infrastrukturreport 2021

Jahresprogramm 2020 des Klima- und Energiefonds

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