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Loacker investiert in Osttirol MartinS Wikimedia CC_BY_SA_3_0
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Redaktion 27.06.2016

Loacker investiert in Osttirol

70 Mio. € für neue Produktionshalle.

UNTERINN/HEINFELS. Der Südtiroler Waffelhersteller Loacker hat in der Vorwoche eine neue Produktionshalle in Heinfels eröffnet. Insgesamt wurden 70 Mio. € in den Osttiroler Standort investiert. Das Familienunternehmen verzeichnete 2015 einen Umsatz in Höhe von 313,71 Mio. € (2014: 275,8 Mio. €); dabei wurden an den Standorten Unterinn (Südtirol) und Heinfels über 35.000 t Waffeln und Schokolade produziert.

Die neue Halle besteht aus einem dreistöckigen, L-förmigen Produktionsgebäude mit einer bebauten Fläche von 16.000 Quadratmetern und 36.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche; bis Ende des Jahres sollen dort 70 neue Arbeitsplätze entstehen, womit die Mitarbeiteranzahl am Osttiroler Standort deutlich über 300 steigen wird.

Bereits im April ist die Produktion gestartet. Mit derzeit zwei Öfen werden die Loacker-Produkte "Quadratini" und "Gardena" im Einschichtbetrieb hergestellt; bis September sei die Erweiterung auf Dreischichtbetrieb geplant. Kommendes Jahr sollen zwei zusätzliche Öfen in Betrieb gehen, womit die aktuell mögliche Jahresproduktion von 6.000 t nahezu verdoppelt werden soll. Für 2017 seien wiederum Investitionen von über 25 Mio. € vorgesehen.

In 100 Ländern vertreten
Loacker liefert seine Waffeln nach eigenen Angaben in über 100 Länder auf fünf Kontinenten. Derzeit seien über 820 Mitarbeiter innerhalb der Loacker Gruppe beschäftigt. Der Umsatz am Standort Heinfels sei 2015 von 53,15 Mio. € im Jahr zuvor auf 64,2 Mio. € gesteigert worden. Loacker befindet sich im Eigentum der Familie Loacker/Zuenelli und wird mittlerweile von der dritten Generation geführt. Das Familienunternehmen wurde vor 90 Jahren als kleine Konditorei in der Bozner Altstadt von Alfons Loacker gegründet. Neben dem Hauptabsatzmarkt Italien nehmen insbesondere die Exporte in den Mittleren Osten (Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Israel) sowie von Südkorea bis Australien stetig zu. Der Exportanteil liegt bei 73%. (APA)

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