WIEN. Mautner Markhof ist im Rahmen des OekoBusiness Wien Programms zum 16. Mal in Folge ausgezeichnet worden. Das Programm der Stadt Wien unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Senkung von Ressourcenverbrauch und Emissionen.
Der Feinkosthersteller nimmt seit 2010 teil und hat in diesem Zeitraum ein Umweltmanagementsystem aufgebaut sowie laufend Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umgesetzt. Dazu zählen Investitionen in neue Technologien ebenso wie die Optimierung von Produktionsprozessen, etwa zur Reduktion von Verpackungsmaterial sowie zur Senkung von Ressourcenverbrauch und CO₂-Ausstoß.
Ein Teil des Strombedarfs wird inzwischen durch eine eigene Photovoltaikanlage gedeckt, die rund 17 Prozent der benötigten Energie liefert. Im Vergleich zum Beginn der Teilnahme konnten mehrere Kennzahlen deutlich verbessert werden: Der Stromverbrauch wurde um 25 Prozent reduziert, der Gasverbrauch um mehr als 35 Prozent. Zudem sank das Abwasseraufkommen pro Tonne produzierter Lebensmittel um 39 Prozent.
„Die Auszeichnung bestätigt, dass wir die kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse im Bereich Ressourceneffizienz vorantreiben. Wir arbeiten laufend an der Reduktion von Energieeinsatz, Wasserverbrauch und CO₂-Emissionen und setzen dabei auf die gezielte Anpassung bestehender Abläufe sowie auf technische Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, sagt Jürgen Brettschneider, Geschäftsführer von Mautner Markhof Feinkost GmbH.
Mautner Markhof produziert seit 1841 Feinkostprodukte in Wien-Simmering und beschäftigt rund 160 Mitarbeiter. Zum Sortiment zählen unter anderem Senf, Essig, Kren sowie Frucht- und Blütensirupe. (red)
Feiern die 16. OekoBusiness Wien Auszeichnung (v.l.n.r.): Dr. Armin Dieter, MSc (ENABLING.network GmbH), Thomas Schwarz (Werksleiter Mautner Markhof), Christa Novak (Nachhaltigkeitsbeauftragte Mautner Markhof), Jürgen Czernohorszky (Amtsführender Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal).
