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Metro expandiert nach Myanmar APA EPA Oliver Berg

Olaf Koch

APA EPA Oliver Berg

Olaf Koch

Redaktion 27.02.2017

Metro expandiert nach Myanmar

Der Konzern setzt auf Belieferung statt auf Großmärkte.

DÜSSELDORF. Der deutsche Handelskonzern Metro stößt nach langer Pause mit seinem Großmarktgeschäft wieder in ein neues Land vor: Metro expandiert nach Myanmar. Metro-Chef Olaf Koch geht dabei aber einen neuen Weg: Metro hat sich einen Partner aus der Region gesucht und will das Land anders als bei früheren Expansionen in neue Länder nicht mit eigenen Märkten überziehen. Vielmehr will Metro die Kunden in dem südostasiatischen Land beliefern. Damit muss Koch nicht so viel Geld in die Hand nehmen. Die Investitionen bewegten sich "im niedrigen zweistelligen Millionen Euro-Bereich", teilte Metro mit. Myanmar sei ein "vielversprechender Markt mit enormen Chancen", betonte Koch.

Die Düsseldorfer gründen mit der asiatischen Yoma Strategic Holdings ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung einer Vertriebsplattform für Lebensmittel in Myanmar; Metro hält dabei 85% der Anteile. Als ersten Schritt in Myanmar plant Metro ein Großhandelsverteilzentrum in der Sonderwirtschaftszone Thilawa in Rangen; dieses soll Anfang 2018 seine Pforten öffnen. Von dort sollen unter anderem Lebensmittel für Gastronomen, Hotels, Einzelhändler und Büros geliefert werden. Metro sieht dafür Bedarf: Der Markt in Myanmar sei sehr zersplittert, Händler müssten sich Waren aus einen komplexen Geflecht unterschiedlicher Anbieter beschaffen. Metro will diese nun aus einer Hand anbieten. Die Kunden wünschten "zunehmend Produkte in gleichbleibend zuverlässiger Qualität und zu einem günstigen Preis". (APA/Reuters)

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