Nachhaltiger Tourismus braucht Artenschutz
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RETAIL Advertorial 17.03.2026

Nachhaltiger Tourismus braucht Artenschutz

Die aktuelle Erhebung des BeeWild-Index zeigt ein klares Stimmungsbild in Österreich.

Wenn es um Massentourismus geht, hat der Schutz von Natur und Artenvielfalt Vorrang vor kurzfristigen Nächtigungsrekorden. Die Bevölkerung fordert verbindliche Regeln und ist bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Tourismus: Belastung für Natur wird deutlich wahrgenommen
Fast jeder Zweite sieht wachsenden Tourismus als starke Gefahr für naturnahe Lebensräume. Mehr als die Hälfte nimmt in stark frequentierten Regionen bereits eine Verschlechterung der Naturqualität wahr. Besonders problematisch werden Lärm, Müll und Verkehr, die Verbauung intakter Landschaften sowie der Rückgang von Pflanzen- und Tierarten empfunden.

Klare Grenze bei wirtschaftlichen Interessen
Eine Mehrheit von 56 % hält es für nicht vertretbar, Artenvielfalt wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen. Massentourismus wird damit nicht als Fortschritt, sondern als Risiko für das gesehen, was Österreich ausmacht: seine intakte Natur.

Mehrheit für Besucherobergrenzen
91 % sprechen sich für verbindliche Obergrenzen in sensiblen Naturräumen aus – 38 % unbedingt, 53 % zumindest in besonders empfindlichen Regionen. Nur eine kleine Minderheit lehnt Begrenzungen grundsätzlich ab.

Hohe Bereitschaft zum Mittragen von Maßnahmen
Die Bevölkerung ist nicht nur kritisch, sondern auch lösungsorientiert:
• 68 % wären bereit, auf Reisen Einschränkungen zugunsten des Artenschutzes in Kauf zu nehmen.
• 71 % sagen, dass naturbelassene Landschaften entscheidend für ihre persönliche Erholung sind.

Link zum Artikel:
BeeWild-Index im Winter 2025: Österreich fordert verbindliche Maßnahmen

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