ZWETTL. Ende September gab die UniGruppe den Rückzug von Unimarkt bekannt – die verbliebenen 90 Standorte des Händlers sollen bis Jahresende verteilt werden, zumindest um zwei Drittel davon gibt es ein großes „Griss“ – zu Ungunsten der Marktvielfalt im heimischen Lebensmittelhandel. Christof Kastner, geschäftsführender Gesellschafter der Kastner Gruppe, stellt klar: „Egal welche Herausforderungen auf die Nah&Frisch-Gruppe zukommen: Es braucht weder inländische noch ausländische Konzerne, um die Nah&Frisch-Kaufleute in eine gute Zukunft zu führen.“
„Logischer Partner“
Als zu 100% österreichisches Familienunternehmen sei die Waldviertler Kastner Gruppe „der logische Partner für österreichische Kaufleute in der Nahversorgung“. Seit fast 200 Jahren verbinde der Nahversorgungsspezialist Tradition und Innovation im Lebensmittelhandel; man stehe als Großhändler für Kompetenz und Verlässlichkeit – „speziell in bewegten Zeiten“, setzt Kastner nach, und sieht in den Marktveränderungen auch eine Chance; nicht nur Konsumenten, sondern auch die Politik wünsche sich Vielfalt am Markt. „Unsere Türen stehen offen und wir freuen uns, einen wesentlichen Beitrag zu dieser Vielfalt zu leisten“, so Kastner.
LEH im Wandel
Seit der Gründung von Nah&Frisch im Jahr 1983 habe sich der österreichische Lebensmittelhandel massiv verändert: „Die Marktkonzentration ist extrem hoch und Konzerne dominieren die Versorgung. ‚Hausherren‘ wie Konsum, Julius Meinl, Zielpunkt, Pfeiffer oder Unimarkt sind verschwunden bzw. werden aktuell aufgelöst“, so Kastner. Die Nah&Frisch-Kaufleute würden hingegen mit ihrer „Kundenorientierung, dem exzellenten Nahversorgerkonzept und ihrem besonderen persönlichen Service“ zeigen, dass es auch anders gehe. (red)
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