Der Vorarlberger Getränkehersteller Pfanner hat im Geschäftsjahr 2025 trotz herausforderndem Marktumfeld ein Umsatzplus erzielt. Der Umsatz stieg um 1% auf 460 Mio. Euro, bei leicht rückläufigem Absatz. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt angespannt. Konsumenten agieren zurückhaltend, gleichzeitig verändern sich die Konsumgewohnheiten. Pfanner reagiert darauf mit neuen Produkten und Investitionen.
2025 investierte das Unternehmen rund 25 Mio. Euro, vor allem am Standort Lauterach. Für 2026 sind weitere 35 Mio. Euro vorgesehen, unter anderem für eine neue Dosenanlage und den Ausbau der Lagerkapazitäten. Parallel wird ein neues ERP-System eingeführt, um Prozesse effizienter zu gestalten.
„Unsere Investitionen in neue Technologien und moderne Produktionsprozesse sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Standorte“, ist Peter Pfanner, Vorstand Vertrieb und Einkauf der Pfanner Holding, überzeugt. Gleichzeitig wurde ein Generationenwechsel eingeleitet. Nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen hat Vertriebs- und Marketingvorstand Hans Lanzinger seine Funktion übergeben. Künftig übernehmen mit Richard Pfanner und Maximilian Pfanner Vertreter der sechsten Familiengeneration zentrale Aufgaben.
Auch im Portfolio setzt das Unternehmen Impulse. Neben einem Relaunch der Eistee-Linie und neuen Produkten wie zuckerfreien Sirupen wird verstärkt auf zielgruppenspezifische Ansprache und digitale Formate gesetzt. Für 2026 erwartet Pfanner ein weiterhin dynamisches Marktumfeld, sieht sich mit der neuen Führungsstruktur und den Investitionen jedoch gut positioniert.
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