WIEN. Primark wurde im Rahmen des Zero Project 2026 im Wiener Un-Gebäude für sein Engagement im Bereich Adaptive Mode ausgezeichnet. Die internationale Initiative würdigt innovative Lösungen, die Barrieren abbauen und die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärken. Prämiert wurde die umfassende Adaptive Kollektion des Unternehmens.
„Bei Primark sind wir überzeugt, dass Mode niemanden ausschließen darf. Unsere adaptive Kollektion zeigt, dass Stil, Funktionalität und Leistbarkeit Hand in Hand gehen können“, sagt Charlie Magadah-Williams, Head of Inclusion & Community Impact bei Primark, der den Preis persönlich entgegennahm. Ziel sei es, Barrieren abzubauen und mehr Unabhängigkeit im Alltag zu ermöglichen.
Die Jury hob die Verbindung von funktionaler Innovation und zeitgemäßem Design hervor. Die Kollektion umfasst unter anderem magnetische Verschlüsse, vereinfachte Öffnungen, anpassbare Schnitte sowie Lösungen für medizinische Hilfsmittel wie Schläuche, Stomas oder Katheter. Damit soll das An- und Ausziehen erleichtert werden, ohne auf modische Gestaltung zu verzichten.
Auf der Zero Conference in Wien präsentiert Primark zudem eine Vorschau der neuen Adaptive Frühjahr/Sommer-Kollektion. Die erweiterten Designs wurden in Zusammenarbeit mit Betroffenen und Fachleuten für inklusive Mode entwickelt, darunter die Adaptive-Fashion-Designerin Victoria Jenkins. Die Linie richtet sich an Menschen mit körperlichen Einschränkungen, chronischen Erkrankungen oder sensorischen Bedürfnissen und kombiniert funktionale Anforderungen mit dem Anspruch auf leistbare Mode.
Die Auszeichnung ist Teil eines breiteren Engagements des Unternehmens für Barrierefreiheit und Teilhabe. Neben adaptiven Kollektionen setzt Primark auf barrierearme Store-Konzepte, inklusive Arbeitsplätze sowie eine vielfältige Darstellung in Kampagnen und Kommunikation. Bereits im Vorjahr führte das Unternehmen eine sitzende Schaufensterpuppe ein, die einen manuellen Rollstuhlnutzer repräsentiert.
„Inklusion bedeutet für uns nicht nur, besondere Kollektionen zu entwickeln, sondern eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Menschen willkommen fühlen“, sagt Sandra Luxem-Bremen, Geschäftsführerin Primark Deutschland & Österreich. Die Anerkennung beim Zero Project bestärke das Unternehmen darin, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.
Mit der Auszeichnung wird zugleich die wachsende Bedeutung inklusiver Produktentwicklung in der Modebranche sichtbar. Primark betont, Stores und Sortiment weiter so auszurichten, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich sind.
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