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Schlumberger verlagert Produktion ins Burgenland Schlumberger Susanne Stemmer

Eduard Kranebitter

Schlumberger Susanne Stemmer

Eduard Kranebitter

Redaktion 13.06.2017

Schlumberger verlagert Produktion ins Burgenland

Wiener Produktionsmitarbeiter müssen pendeln.

WIEN. Das Traditionssekthaus Schlumberger wird seine Produktion in Wien nach fast 170 Jahren ab Mitte 2019 Schritt für Schritt auflassen und nach Müllendorf ins Burgenland verlagern. Die Sektkellerei hat dort ein 122.000 m2 großes Grundstück auf der Grünen Wiese gekauft; ab Mitte 2018 wird dort ein neues Werk gebaut. Bis zu 30 Wiener Produktionsmitarbeiter müssen dann pendeln.

"Wir sind in Wien an unsere Grenzen gestoßen - sowohl bei der Produktionskapazität als auch bei der Verkehrssituation. Das ist nicht wirtschaftlich", erläutert Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter. Die zweite Produktionsstätte in Bad Vöslau bleibt vorerst noch, soll aber mittelfristig ebenfalls ins Burgenland wandern, kündigte er an. Pläne, die Wiener Produktion mit jener in Bad Vöslau zusammenzulegen, scheiterten an der Größe und am Preis.

Inklusive Kaufpreis investiert Schlumberger im Burgenland mehr als 50 Mio. €. Die Kellerwelten sowie die Firmenzentrale samt rund 80 Mitarbeitern bleiben weiterhin in Wien Heiligenstadt. (APA)

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