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Redaktion 19.08.2019

Spitz: Richtung Industrie 4.0

Der Lebensmittelhersteller investiert in den fahrerlosen Transportroboter Agilox IGV.

ATTNANG-PUCHHEIM. Der Lebensmittelhersteller Spitz investiert verstärkt in die „Industrie 4.0“ und die damit einhergehende Digitalisierung und Automatisierung von Betriebsanlagen und Produktionsprozessen am Werksstandort Attnang-Puchheim. So wird in Zusammenarbeit mit Agilox derzeit das fahrerlose Transportsystem Agilox IGV implementiert.  Die Automatisierung der Produktionslogistik im Bereich der Backwarenherstellung ist dem Traditionsunternehmen Spitz einen sechsstelligen Betrag wert.

Täglich verlassen 1,3 Millionen Produkte auf rund 2.000 Paletten das Werk von Spitz im oberösterreichischen Attnang-Puchheim. Um die Produktion „zukunftsfit“ zu machen, ergreift der Lebensmittelhersteller derzeit verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0. Für die Automatisierung der Produktionslogistik im Bereich der Backwarenherstellung hat Spitz mit der Firma Agilox aus Vorchdorf ein junges Logistikunternehmen ins Boot geholt, das wie Spitz aus Oberösterreich stammt.

Agilox IGV: Automatisiert, intelligent und selbstlernend
Agilox gilt als Technologieführer im Bereich der fahrerlosen Transportsysteme, in der Backwarenherstellung von Spitz kommt dabei künftig der „Agilox IGV“ zum Einsatz. Das „IGV“ im Namen steht für „Intelligent Guided Vehicle“ und beschreibt einen vollautonomen Transportroboter, der Transportaufgaben intelligent durchführt und sich selbstlernend an seine Umgebung anpasst. Dank der integrierten Schwarmintelligenz sollen die Fahrzeuge immer den besten Weg finden und umfahren im Bedarfsfall Hindernisse. Dabei komme das System gänzlich ohne übergeordnete Infrastruktur (wie einem Leitrechner) aus. Transportaufträge werden von den Mitarbeiterinnen über die bereits vorhandenen Barcode-Scanner an das Agilox-System gesendet. Die integrierte Sicherheitstechnik erlaube trotz herausfordernder Platzverhältnisse einen zuverlässigen und sicheren Betrieb der Roboter gemeinsam mit den Mitarbeitern und manuellen Fahrzeugen.

„Mit Agilox haben wir einen Partner ausgewählt, der uns bei der Automatisierung unserer intralogistischen Prozesse unterstützt. Es ist für uns zudem relevant, dass das intelligente Guided Vehicle neben normalen Transporten auch selbständig Schranken, Tore und Stockwerke überwindet. Die einfache Bedienung, unser motiviertes Projektteam und die hervorragende Zusammenarbeit mit Agilox tragen zur Erfolgsgeschichte von Spitz bei“, so Logistikleiter Günter Heimbuchner. (red)

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