WIEN. Der internationale Transport- und Logistikkonzern Gebrüder Weiss hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Nettoumsatz von 2,73 Mrd. Euro abgeschlossen und liegt damit leicht über dem Vorjahreswert von 2,71 Mrd. Euro. Trotz verhaltener Konjunktur in Europa konnte das Unternehmen Marktanteile gewinnen und seine Produktivität steigern.
„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren 2025 anspruchsvoll – insbesondere in unseren mitteleuropäischen Kernmärkten. Dass wir dennoch leicht gewachsen sind und parallel weiter investieren konnten, zeigt die Leistungsfähigkeit unserer Organisation“, sagt Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss. Europa bleibe weiterhin das Rückgrat des Geschäfts.
Im Bereich Landtransport Europa erzielte Gebrüder Weiss einen Umsatz von 1,55 Mrd. Euro nach 1,52 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Auch in Osteuropa konnte das Unternehmen seine Position ausbauen. Davon profitierte auch das Home-Delivery-Geschäft, das mit 1,36 Mio. Zustellungen erneut zulegte.
Im Segment Air & Sea stiegen die transportierten Mengen, insbesondere zwischen Asien und Europa sowie im innerasiatischen Handel. Aufgrund gesunkener Luft- und Seefrachtraten lag der Umsatz mit 913 Mio. Euro jedoch leicht unter dem Vorjahreswert.
Auch die Kontraktlogistik entwickelte sich positiv: Der Umsatz im Bereich Logistik und Supply Chain Management stieg um sieben Prozent auf 147 Mio. Euro. Beim Paketdienst DPD Österreich, an dem Gebrüder Weiss beteiligt ist, wurden 64,6 Mio. Pakete transportiert, ein Plus von 3,6%.
Parallel setzte das Unternehmen seine Expansionsstrategie fort und investierte 2025 rund 146 Mio. Euro in neue Standorte, Infrastruktur sowie Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekte. Auch Nachhaltigkeit bleibt ein Schwerpunkt: Die installierte Photovoltaikleistung wurde auf 19,7 Megawatt Peak ausgebaut, zusätzlich gingen 14 weitere E-Lkw in Österreich in Betrieb.
„Die Unsicherheiten im Welthandel werden uns auch 2026 begleiten. Gerade in dieser Phase sind stabile Transportnetzwerke und verlässliche Partner entscheidend“, sagt Wolfram Senger-Weiss.
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