Strasser Steine peilt 2026 neuen Umsatzrekord an
© Strasser Steine
Johannes Artmayr
RETAIL Redaktion 10.02.2026

Strasser Steine peilt 2026 neuen Umsatzrekord an

Strasser Steine setzt seinen Wachstumskurs fort und steuert 2026 auf einen neuen Umsatzrekord zu.

WIEN. Geschäftsführer Johannes Artmayr rechnet nach dem Rückgang infolge des Corona-bedingten Küchenbooms mit einer nachhaltigen Erholung. 2025 erzielte das Unternehmen wieder ein Plus von rund 5% auf 50,4 Mio. Euro. Für das laufende Jahr wird ein Umsatz von rund 55 Mio. Euro angestrebt, womit der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2023 übertroffen würde.
Das Kerngeschäft bleibt der Küchenbereich, der rund 93% des Umsatzes ausmacht. Besonders im deutschen Markt sieht Strasser Steine weiteres Wachstumspotenzial. Mittelfristig plant das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 70 Mio. Euro.

Ein zentraler Wachstumstreiber ist das Recyclingmaterial Alpinova, das auf einem geschlossenen Kreislaufsystem basiert. Produktionsreste und ausgediente Natursteinarbeitsplatten werden wiederverwertet und in den Produktionsprozess zurückgeführt. Alpinova besteht überwiegend aus recyceltem Naturstein, ist vollständig wiederverwertbar und hat sich zu einer stabilen Säule im Produktportfolio entwickelt. Das Sortiment wird 2026 um zwei neue Farben erweitert.

Neben Alpinova sorgt auch die Premium-Natursteininsel ST-ONE für Nachfrage. Die Produkte finden Abnehmer in mehreren europäischen Märkten, in Österreich insbesondere im Raum Kitzbühel. Beim Opernball 2026 kommt Alpinova erstmals auch abseits des Küchenbereichs zum Einsatz, unter anderem in Form von Besteckbänken beim Galadinner im Hotel Sacher.
Strasser Steine hält in Österreich einen Marktanteil von rund 65% bei hochwertigen Küchenarbeitsplatten und zählt zu den größten Produzenten in Mitteleuropa. Der Vertrieb erfolgt über den Küchen- und Möbelfachhandel in Österreich und Deutschland.

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