WIEN. Eine aktuelle Untersuchung von Oral-B und Marketagent zeigt deutliche Schwächen im Zahnpflegeverhalten der Österreicher. 45% putzen zu selten oder zu kurz, 42% wechseln ihre Zahnbürste nicht regelmäßig. Gleichzeitig wissen 7 von 10, dass schlechte Zahngesundheit den gesamten Körper beeinflussen kann – bei der Gen Z sind es nur 58%.
Am wichtigsten ist den Befragten der Kariesschutz (73%) und der Schutz vor Zahnfleischproblemen (63%), gefolgt von frischem Atem (57%). Weiße Zähne spielen vor allem bei Jüngeren eine größere Rolle.
Die empfohlene 2x2-Regel erfüllen nur 55%. 14% vergessen das Zähneputzen gelegentlich komplett, besonders häufig in der Gen Z. Auch beim Bürstenwechsel zeigt sich Nachholbedarf: Nur 58% tauschen regelmäßig, Frauen deutlich häufiger als Männer.
Regionale Unterschiede sind klar erkennbar: Salzburger gelten als besonders konsequent bei Zahnhygiene, sowohl bei Putzfrequenz als auch beim Einsatz elektrischer Zahnbürsten.
Auch bei Kindern gibt es Defizite: Nur etwas mehr als die Hälfte der Eltern kontrolliert regelmäßig das Zähneputzen, 20% messen dem Thema geringe Bedeutung bei. „Der beste Zeitpunkt für die erste elektrische Zahnbürste eines Kindes ist ab dem Alter von drei Jahren“, sagt Daniel P. Grotzer, Zahnarzt und Dentalexperte von Oral-B.
ORF: Thurnher stellt Zukunftsplan vor
Die neue ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher hat ihre Arbeits- und Programmschwerpunkte für die kommenden Monate vorgestellt. Im Rahmen eines Pressegesprächs am ORF-Mediencampus
