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Studie zu Onlinehandel und Corona © Pixabay
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Redaktion 25.11.2020

Studie zu Onlinehandel und Corona

Mehr Umsatz – und mehr Angst vor Online-Betrug.

WIEN. Laut Sapio Research-Studie im Auftrag von Paysafe haben 32% der Onlinehändler in Österreich in der Covid-Pandemie bisher „mehr Geschäft“ erzielt. Doch dieser Aufschwung löst auf Kundenseite auch starke Bedenken aus.
So geben 39% der Händler an, dass sie wahrnehmen, dass ihre Kunden deutlich mehr Angst als vorher haben, Opfer von Betrug im Internet zu werden. Die Weitergabe von persönlichen Daten wie Kreditkartennummer oder Kontoverbindung gilt als besonders sensibel: So bezahlten schon 2018 laut Marketagent 35% der User in Europa online prinzipiell niemals mit Kreditkarte, weil sie ihre Daten nicht bekanntgeben wollen.

Dieser Trend scheint sich durch Corona noch verstärkt zu haben: Denn nun gaben bereits 46 % aller Händler an, dass Konsumenten neue Zahlungsformen abseits der Kreditkarte suchen, weil sie deren Sicherheit anzweifeln. Die logische Folge: Österreichs Onlinehändler bieten seit Ausbruch der Pandemie vermehrt alternative Bezahlformen an. Knapp ein Fünftel (18%) hat eine für sie gänzlich neue Bezahloptionen in ihren Checkout integriert, etwa digitale Wallets oder bargeldbasierte Lösungen wie Paysafecash. Immerhin zehn Prozent haben sogar mehr als eine zusätzliche Bezahloption neu angeboten.

Die Bedeutung der Sicherheit als Schlüsselkriterium für Unternehmen, wenn es um die Akzeptanz von Online-Zahlungen geht, war ein Haupttrend in der Forschung von Paysafe für die Jahre 2018 und 2019. Trotz eines beispiellosen Jahres neuer Herausforderungen bleibt dies das Hauptanliegen der Unternehmen bei Zahlungen. Dies zeigen die Ergebnisse quer über alle sieben Länder, in welchen die Studie durchgeführt wurde. International gesehen, sahen die Online-händler in diesen Ländern bei der Sicherheit von Zahlungslösungen mit 45% Zustimmung eine höhere Priorität als bei Zuverlässigkeit (36%), Kosten (34%) oder der einfachen Integration (22%).

Eine Paysafe-Untersuchung unter 8.000 Konsumenten im April 2020 ergab, dass der Schutz vor Verlusten durch Betrug (34%) und die sichere Aufbewahrung von Finanzdaten vor Betrügern (32%) die beiden Hauptgründe für Konsumenten waren, sich für eine bestimmte Zahlungsmethode zu entscheiden. Mehr als die Hälfte (51%) gaben an, dass sie jede Sicherheitsmaßnahme akzeptieren würden, um ihre Daten sicher verwahrt zu wissen, selbst wenn sich dies negativ auf das Einkaufserlebnis auswirkt. 25% gaben zudem an, dass sie dafür mehr Unannehmlichkeiten als aktuell in Kauf nehmen würden.

Udo Müller, CEO von paysafecard, dem eCash Spezialisten der Paysafe Gruppe in Wien, zu diesen Ergebnissen: „Sich vor Betrug zu schützen, ist seit Langem ein Anliegen von Unternehmen und Konsumenten, und unsere Untersuchungen zeigen, dass Sicherheit mehr denn je eine Priorität geworden ist. Wir wissen, dass kriminelle Aktivitäten wie Betrug, historisch gesehen, während nationaler und globaler Krisen zunehmen, und diese Pandemie bildet da keine Ausnahme. Umso wichtiger ist es für Onlinehändler, ihren Kunden am sensibelsten Punkt der Customer Journey – der Bezahlung – ein Maximum an Sicherheit und Verlässlichkeit zu bieten.“

Hinweis zur Studie
Teilnehmer waren 154 Onlinehändler in Österreich in der Größenordnung von 1 bis 50 Mitarbeiter im Zeitraum 9. –18. September 2020. Insgesamt befragte Sapio Research im Auftrag von Paysafe 1.100 Onlinehändler in den USA, Großbritannien, Kanada, Bulgarien, Italien, Deutschland und Österreich. (red)

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